1679327

Arbeitsspeicher mit Bordmitteln auf Fehler überprüfen

13.05.2013 | 14:26 Uhr |

In der Regel kündigen sich Fehler im Arbeitsspeicher eher langsam und unauffällig an. So kann es passieren, dass der Rechner nach einigen Stunden Betrieb einfach abstürzt. Häufige Bluescreens sowie plötzliche Neustarts könnten ebenfalls auf einen Defekt des Arbeitsspeichers hinweisen. Gewissheit gibt Ihnen hier lediglich eine Überprüfung der Speicherriegel.

Doch bevor Sie auf Programme von Drittanbietern zurückgreifen, lassen sich auch die Bordmittel von Windows einfach und schnell einsetzen. Ab Windows 7 hat Microsoft bereits einige Notfallfunktionen vorinstalliert, die Sie auch ohne die Betriebssystem-DVD benutzen können.

Mit Windows-Bordmitteln lässt sich der Arbeitsspeicher flott überprüfen.
Vergrößern Mit Windows-Bordmitteln lässt sich der Arbeitsspeicher flott überprüfen.

So können Sie den Arbeitsspeicher prüfen lassen: Starten Sie dazu wie gewohnt Ihren Rechner und betätigen Sie die Taste „F8“ nach der BIOS-Initialisierung. Daraufhin landen Sie in den sogenannten erweiterten Startoptionen. Da Sie einen Defekt vermuten, wählen Sie mit den Pfeiltasten die Option „Computer reparieren“. Danach wählen Sie Ihre Tastatureingabemethode und geben anschließend Ihren Windows-Benutzernamen sowie Ihr Kennwort ein, falls verlangt. Dann sind Sie schon beinahe am Ziel angekommen: in den „Systemwiederherstellungsoptionen“ von Windows.

Freeware analysiert PC und warnt vor Hardware-Schäden

Die „Windows-Speicherdiagnose“ prüft den Arbeitsspeicher auf Fehler. Der Vorgang kann sich je nach Speicherkonfiguration einige Minuten hinziehen, also haben Sie etwas Geduld. Sobald der Testdurchgang beendet ist, startet der Computer automatisch neu. Falls das System Fehler gefunden hat, werden Ihnen diese am rechten unteren Bildschirmrand in der Taskleiste angezeigt, indem eine Infoblase auftaucht. Wenn der Speicher tatsächlich fehlerhaft sein sollte, führt Sie Windows durch die Problemlösung. Im schlimmsten Fall bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als den Speicher zu ersetzen.

Download Tipp: Das Analyseprogramm Dr. Hardware 2013 liefert Ihnen Informationen zur Hardware, angeschlossenen Geräten und dem Betriebssystem Ihres Rechners.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1679327