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Dual-Channel richtig nutzen

03.12.2008 | 11:00 Uhr |

Aktuelle Hauptplatinen können Speicherriegel im Dual-Channel-Modus betreiben. Das bedeutet, dass zwei Arbeitsspeicher-Module parallel angesprochen werden, was die Datenrate erhöht. Dabei gibt es ein paar Dinge zu beachten.

Anforderung:

Fortgeschrittener

Zeitaufwand:

Gering

Lösung:

Ob der Dual-Channel-Modus möglich ist, hängt vom Speicher-Controller ab, der sich bei Intel-Platinen in der Northbridge, bei AMD direkt in der CPU befindet. Ist Ihr Mainboard nicht älter als vier Jahre, sollte Dual Channel kein Problem sein. Entsprechende Angaben entnehmen Sie dem Platinenhandbuch. Dann kommt es nur noch auf die geeigneten Module an. Diese müssen nicht unbedingt baugleich sein, sollten aber die gleiche Kapazität und den gleichen Takt haben. Für maximale Kompatibilität, damit der PC also möglichst stabil und schnell läuft, bieten Hersteller spezielle Dual-Channel-Sets an (zum Beispiel Kingston ). Welche Speicherriegel eine Platine unterstützt, steht meist im Platinenhandbuch, ebenso die korrekte Bestückung der Steckplätze. Die Hersteller kennzeichnen die Slots zwar mit zwei unterschiedlichen Farben. Ob Sie die Module jedoch in die gleich- oder die verschiedenfarbigen Steckplätze stecken müssen, ist von Platine zu Platine verschieden.

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