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Onlinehändler Amazon fahndet nach gestohlenen Log-in-Daten

22.08.2016 | 09:35 Uhr |

Im Internet kursieren Listen mit gestohlenen Log-in-Daten. Prüfen Sie selbst, ob sich Ihre Mailadresse dort findet.

In den dunklen Ecken des Internets gibt es Listen mit Millionen von Log-in-Daten. Die Daten stammen meist von Diensten mit schlecht gesicherten Internet-Servern. Die Log-ins lassen sich aber oft nicht nur für diese Dienste nutzen, sondern auch für andere. Denn viele Anwender nutzen ein und dasselbe Passwort für mehrere Log-ins.

5 schnelle Tipps für Ihre Datensicherheit

Nun hat sich der Onlinehändler Amazon selber auf die Suche nach gestohlenen Log-in-Daten gemacht. Findet er den Log-in eines Kunden, sperrt er dessen Konto und fordert ihn per Mail auf, ein neues Passwort zu vergeben.

Darauf müssen Sie achten: Mails, in denen Sie aufgefordert werden, Ihr Passwort zu ändern, gibt es millionenfach. Fast immer handelt es sich dabei um Phishingangriffe, bei denen Kriminelle mittels einer gefälschten Website Ihr Paypal- oder Onlinebanking-Passwort stehlen wollen. Da viele dieser Phishingmails mittlerweile sehr gut gemacht sind, ist es oft schwer, zwischen echten Warnmails, wie jenen von Amazon, und gefälschten Mails zu unterscheiden. Die gute Nachricht aber ist, dass Sie bei den Mails in der Regel gar nicht zwischen echt und unecht unterscheiden müssen. Es genügt, grundsätzlich nicht auf einen Link in solchen Mails zu klicken und stattdessen einen Browser zu starten und dort die Adresse dieses Dienstes einzugeben. Sollte etwa Amazon tatsächlich Ihr Passwort zurückgesetzt haben, wird Ihnen das der Dienst beim Log-in-Versuch schon mitteilen und eine Lösung anbieten.

Wenn Sie selber prüfen möchten, ob Ihre Mailadresse inklusive eines Passworts bereits in den dunklen Ecken des Internets kursiert, dann helfen diese beiden Dienste https://breachalarm.com (englischsprachig) und www.pcwelt.de/kwas weiter.

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