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Alten WLAN-Router als Repeater einsetzen

25.06.2014 | 14:34 Uhr |

In vielen Wohnungen gibt es Ecken oder Etagen, die das WLAN des vom Internet-Provider gelieferten Routers nicht abdeckt. Ein übriggebliebener WLAN-Router kann hier nutzen.

Beim Providerwechsel bleibt meist ein Router stehen – und wenn der Altvertrag lang genug gelaufen ist, fordert der Provider das Gerät auch nicht mehr zurück. Statt dieses dann wegzuwerfen, kann man es auch sinnvoll nutzen: Als Repeater für das hauseigene WLAN beispielsweise. Bei dieser in der Anschaffung preiswerten Lösung sollte man aber berücksichtigen, dass der Stromverbrauch einer älteren Fritzbox etwa doppelt so hoch ist wie der eines einfachen Repeaters.

So geht’s: Schließen Sie die Fritzbox dort ans Netzwerk an, wo sie dann auch aufgestellt werden soll und geben Sie ihr eine neue IP-Adresse, so dass sie nicht mit dem neuen Router ins Gehege kommt. Loggen Sie sich dazu auf der Fritzbox ein. Wählen Sie in der linken Spalte „Heimnetz“ und auf der rechten Seite den Reiter „Netzwerkeinstellungen“. Hier finden Sie etwa in der Mitte der Seite die Buttons IPv4- und IPv6-Adressen. Heutzutage interessieren hierbei nur die IPv4-Adressen. Die v6-Adressen lassen Sie unberührt, es sei denn, Sie nutzen IPv6 schon aktiv. Tragen Sie die neue v4-Adresse ein und bestätigen Sie diese dann mit OK.

Nach der Änderung der IP-Adresse müssen Sie sich unter der neuen IP-Adresse neu anmelden. Hernach klicken Sie in der linken Spalte auf „WLAN“ und aktivieren Sie das oder die WLAN-Frequenzen, die Sie nutzen werden. Vergeben Sie dann WLAN-Namen, die aber möglichst nichts über Sie selbst verraten (Hausnummer, Familien- oder Vorname sind keine gute Idee). Schließlich setzen Sie noch ein nicht zu erratendes Passwort und bestätigen Ihre Änderungen mit OK. Von nun an haben Sie auch in dieser Ecke der Wohnung oder in dieser Etage WLAN.

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