Netzwerk-Sicherheit

Schützen Sie Ihr WLAN vor Hackern

Montag, 22.10.2012 | 14:23 von Stephan Mayer
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© istockphoto.com/barisonal
Wer in seiner Wohnung ein WLAN betreibt, der weiß, dass die Funkwellen nicht an den eigenen vier Wänden haltmachen, sondern oft noch Häuser weiter empfangbar sind. Deshalb muss man das eigene Netzwerk vor ungebetenen Gästen schützen.
So geht’s: Loggen Sie sich per Browser auf Ihrem Router ein – als Beispiel für die WLAN-Absicherung dient hier die Fritzbox 7390. In der Standardkonfiguration funktioniert dies, indem Sie in die Adresszeile des Browsers fritz.box eingeben. Funktioniert dies nicht, erfahren Sie die korrekte Adresse, indem Sie ins Suchfeld über dem Windows-Button Netzwerkverbindungen tippen und dann ebendas auswählen. Klicken Sie dann doppelt auf die „LAN-Verbindung <Zahl>“ und im folgenden Fenster auf Details. Unter „IPv4-Standardgateway“ finden Sie die IP-Adresse Ihres Routers.

WPA2-Verschlüsselung ist Pflicht, wenn man ein heimisches
WLAN absichern will.
Vergrößern WPA2-Verschlüsselung ist Pflicht, wenn man ein heimisches WLAN absichern will.

Nach der Anmeldung können Sie mit einem Klick auf WLAN die Einträge zu diesem Themenbereich ändern. Zunächst schalten Sie alle Funknetzwerke ab, die Sie nicht benötigen. Wenn Sie beispielsweise eine WLAN-Karte besitzen, die lediglich via 802.11g mit dem Router kommuniziert, können Sie das Funknetz im 5 GHz-Bereich getrost abschalten. Die SSID abzuschalten („Name des WLAN-Funknetzes sichtbar“) bringt nur auf den ersten Blick einen Vorteil: WLAN-Sniffer lesen die SSID-losen-Pakete dennoch mit und erhalten dann manchmal mehr Anhaltspunkte, um das WLAN-Passwort zu errechnen.



Im zweiten Schritt klicken Sie auf „Sicherheit“ und legen hier Verschlüsselungsqualität (möglichst WPA2 oder WPA+WPA2) sowie den Netzwerkschlüssel (möglichst lange, möglichst keine Worte) fest. Wer bei der Eingabe des Passworts wirklich sichergehen will, bedient sich am besten eines Programms wie Password Generator , mit dem man kryptische Passwörter nicht nur erzeugen, sondern via Zwischenablage auch ins passende Feld transferieren kann. Wenn Sie jetzt noch den Gastzugang entweder deaktivieren oder ebenfalls mit einem starken Passwort versehen, haben Sie Ihr WLAN so abgesichert, dass ein Einbruch in Ihr Netzwerk mit so viel Aufwand verbunden ist, dass dies zumindest sehr unwahrscheinlich, eher sogar unmöglich ist.

Montag, 22.10.2012 | 14:23 von Stephan Mayer
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