Optimierung

Mehr Tempo im Heimnetzwerk durch passende Switches

Dienstag den 13.11.2012 um 14:09 Uhr

von Stephan Mayer

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© istockphoto.com/tr3gitr3gi
Den Datendurchsatz insgesamt verbessern und für weniger Aussetzer bei VoIP-Telefonaten sorgen – das Erreichen dieser Ziele würde ambitionierten Netzwerkern aus dem Herzen sprechen.
Oft genug scheitert das Vorhaben daran, dass die in den üblichen Routern verbauten Switches einfach nicht über genügend Reserven für ein ausgelastetes modernes Heimnetzwerk verfügen. Der Ausweg aus dem Dilemma bedeutet für den engagierten Heimnetzwerker, sich einen passenden Switch anzuschaffen, der neben ordentlich viel Bandbreite Zusatzfunktionen wie beispielsweise Quality of Service, Priorisierung und derlei mehr bietet, womit sich die üblichen Probleme eines Netzwerks lösen lassen.

So geht‘s: Passende Switches gibt es heute bei allen bekannten Herstellern – also zum Beispiel bei (in alphabetischer Reihenfolge) Allied Telesis, Cisco, D-Link, HP oder Netgear. Die zukunftssicheren Geräte heißen Websmart und sind durchgehend mit Gigabit-Ethernet ausgestattet. Die Topgeräte ihrer Klasse verfügen außerdem noch über zwei oder gar vier Glasfaser-Anschlüsse, sodass auch diese Verkabelungsart im Heimnetzwerk Einzug halten kann, ohne dass dies weitere Investitionen erfordern würde.

Mit 16 Anschlüssen sind derzeit rund 200 Euro für Geräte mit und etwa 120 Euro für Geräte ohne Glasfaser-Anschlüsse fällig. Websmart-Switches mit acht Ports kosten inzwischen fast durchgehend zwischen rund 70 und 140 Euro – das Gros kostet gar erheblich unter 100 Euro. Die meisten dieser Switches haben in ihren per Browser erreichbaren Einstellungen eine Sektion QoS (Quality of Service), in der man für bestimmte Anwendungen oder Anschlüsse am Switch eine Priorisierung des Datenverkehrs zuweisen kann. Effekt dieser Maßnahme: Ist das Netzwerk hochbelastet, werden diese Pakete eher zugestellt als alle übrigen.

Dienstag den 13.11.2012 um 14:09 Uhr

von Stephan Mayer

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