Mit dem Anschluß eines preisgünstigen 5- bis 8-Port-Switch am Router erhöhen Sie den Datendurchsatz im Netzwerk. ©istockphoto.com/tr3gi
Es ist sehr praktisch, dass nahezu jeder Internet-Router heute direkt einen 4-Port-Switch mitbringt, an den man den eigenen PC und drei weitere Geräte eines Haushalts anschließen kann. Die verbauten Switches sind aber weder auf maximalen Datendurchsatz noch auf durchgehende Lieferfähigkeit eines Ports ausgelegt, sondern eher auf minimale Kosten.
Vor allem bei Übertragungen von großen HD-Video-Files, beispielsweise an einen Streaming Client am Großbildfernseher im Wohnzimmer, rächt sich das mit Aussetzern und/oder Klötzchenbildung. Eine einfache Lösung schafft hier Abhilfe: Man schließt an den Router einen – preisgünstigen – 5- bis 8-Port-Switch eines namhaften Herstellers an und an diesen wiederum die zu vernetzenden Geräte: Die spezialisierten Switches verfügen über mehr Reserven und eine schnellere CPU, sodass sie seltener Aussetzer produzieren, dafür jedoch besseren Datendurchsatz. Darüber hinaus verfügen diese modernen Geräte in aller Regel über erweiterte Fähigkeiten, sodass man sich um (Kreuz-)Kabel und derlei mehr keine Gedanken mehr machen muss. Und Jumbo-Pakete bieten obendrein mehr Durchsatz – eine Fähigkeit, die Billig-Switches in aller Regel fehlt.
Switch anschließen: Die meisten modernen Switches bieten auf allen Ports „Auto-MDI-X (Medium Dependent Interface – Crossover)“ an – sie passen also ihre Kabelbelegung automatisch an die angeschlossene Gegenstelle an, sodass man den Switch einfach mit einem handelsüblichen Netzwerkkabel an den Router anschließen kann. Dann zieht man die Netzwerkkabel der übrigen Clients vom Router ab und schließt sie an den Switch an. Nun funktionieren alle Verbindungen wieder, es sei denn, der Switch oder der einzelne Port, an den der Router angeschlossen ist, beherrschen kein Autosensing – dann geht die Internetverbindung verloren: Ein Blick in die Bedienungsanleitung schafft Klarheit. Nötigenfalls muss man ein Ethernet-Kabel mit Kreuzbelegung besorgen. Das trifft dann zu, wenn der Switch auf keinem Port MDI-X beherrscht, was heute eher eine Seltenheit ist. Probleme tauchen schon eher zwischen den neuen Gigabit-Switches in Routern und den alten, „guten“ 100-MBit-Switches auf.
21.09.12
Dies würde allenfalls Sinn machen, wenn der nur 100 MBite/s Router tatsächlich die Bremse ist.
Da ich bei meinem TV keine Geschwindigkeit der Ethernet-Buchse finde, gehe ich vom "billigsten" aus.
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21.09.12
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22.09.12
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22.09.12
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22.09.12
Und wie heißt es richtig?
100 MByte/s ?
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23.09.12
KByts/s verwendete man eigentlich nur für Analogmodems wie K56 und da die ÜbertragungsGeschwindigkeit einzustellen von kBaud. 9600-115000
Viel Konfusion. kb ("b" kleingeschrieben meint bit, "B" meint Byte)
Mb ist Mega+ Bits (geht bei Analog eh nicht:o)
man berichtige. Danke
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23.09.12
Zitat: berthu
Die Analogmodems konnten 115 kbit/s? :grübel:
Lang ist's her aber mein Piepser kam auf maximal 40 kbit/s.
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23.09.12
Auf Telefonleitungen im eingeschränkten Bereich der paar kHz für Sprachübertragung war bei 56k Schluß. Mit Direktverkabelung oder per Funk war auch deutlich mehr möglich.
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24.09.12
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