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So schonen Sie den Stromspender

24.01.2014 | 11:31 Uhr |

Aktuelle Smartphones halten etwa einen bis maximal zwei Tage ohne externe Stromzufuhr durch.

Die größten Stromfresser sind die immer größeren Displays, leistungsstärkere CPUs und die dauerhafte Datenübertragung mittels WLAN oder Mobilfunk. Der Akku ist darüber hinaus nach einiger Zeit nicht mehr so leistungsstark wie zu Beginn. Wenn Sie einige Punkte beachten, können Sie die Lebensdauer und die volle Performance bewahren.

Leistung erhalten: Damit das Smartphone möglichst über den ganzen Tag hinauskommt, sollten Sie die Display-Helligkeit manuell herunterdrehen – das automatische Anpassen klappt nicht immer perfekt und nervt schnell mit wechselnder Helligkeit. Sind Sie unterwegs, schalten Sie am besten WLAN in den Einstellungen ab, da das Gerät sonst ständig die Fühler nach WLAN-Netzen ausstreckt, was Strom kostet. Wenn Sie unterwegs sowieso kein Internet brauchen, empfehlen wir Ihnen, die „mobilen Daten“ ebenfalls zu deaktivieren. Je weiter Sie sich nämlich von einem UMTS-Sendemast entfernen, umso mehr Energie verbraucht das Smartphone zum Aufrechterhalten der Datenübertragung.

Ebenfalls abschalten können Sie zusätzliche drahtlose Verbindungen wie beispielsweise Bluetooth oder GPS, sofern Sie diese nicht benötigen. Häufig genutzt, aber negativ für die Leistung des Akkus sind auch Funktionen wie der Vibrationsalarm, Tastentöne oder Spiele. Außerdem können Sie bei Android beispielsweise unter „Einstellungen ➞ Akku“ die Auslastung der Batterie einsehen. Dort aufgelistete und von Ihnen nicht mehr genutzte Programme entfernen Sie dann einfach aus dem Task-Manager. Übrigens haben viele Hersteller das Problem mit dem Akku erkannt und integrieren vermehrt einen Energiesparmodus, der unter anderem die Display-Helligkeit und die CPU-Taktung regelt.

Lebensdauer bewahren: Bei den Akkumulatoren in älteren Handys mit kleinen Bildschirmen und wenig Leistung waren noch das Alter und der richtige Umgang für die Leistung und die Lebenszeit entscheidend. Bei den aktuellen Lithium-Ionen-Akkus, die in neuen Smartphones verbaut sind, kommt es vielmehr auf die Anzahl der Ladezyklen an. Damit der Akku seinen Leistungsstand auch möglichst lange beibehält, sollten Sie ihn bei etwa 40 Prozent wieder an das Stromnetz hängen. Wenn Sie darauf achten, könnten Sie die Ladezyklen sogar verdoppeln. Bittere Kälte sowie zu hohe Hitze machen dem Akku ebenfalls zu schaffen – ein guter Wert ist etwa Raumtemperatur.

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