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Nervige Flash-Updates einfach automatisieren

28.08.2014 | 11:31 Uhr |

Wem die häufigen Flash-Player-Updates graue Haare bereiten, kann Sie mit diesem PC-WELT-Tool bequem automatisieren lassen.

Die Entwicklungsumgebung Adobe Flash ist immer noch der Quasi-Standard für Animationen, Videoplayer und Spiele, die im Webbrowser laufen. Auch wenn die neueren, nativen HTML-5-basierten Browser-Technologien Flash bald den Rang ablaufen dürften, führt doch auf absehbare Zeit kein Weg am Flash-Plug-in vorbei, wenn Sie das Web uneingeschränkt nutzen wollen.

Für das Flash-Plug-in erscheint allerdings alle paar Wochen ein Update, häufig aufgrund von neu entdeckten Sicherheitslücken, manchmal auch wegen Stabilitätsund Funktionsverbesserungen. Die gute Nachricht vorneweg: Im Internet Explorer unter Windows 8 und in Google Chrome (unabhängig von der Windows-Version) ist das Flash-Plug-in bereits integriert und wird ohne Ihr Zutun über Windows Update beziehungsweise das vollautomatische Chrome-Update aktualisiert.

Umständliche Installation mit Werbung: Wenn Sie allerdings den Internet Explorer unter Windows XP, Vista oder 7 einsetzen oder Firefox-Nutzer sind, müssen Sie sich selber um die Installation der dazugehörigen Flash-Plug-ins kümmern. Das bedeutet: Die Seite http://get.adobe.com/de/flashplayer aufrufen, entscheiden, ob man das – für die meisten Nutzer unnötige – Tool McAfee Security Scan Plus mit dazubekommen möchte, Download starten und die Installation durchführen. Zum Abschluss erscheint im Browser eine Erfolgsmeldung, verbunden mit einem Werbehinweis auf ein anderes Adobe-Produkt.

Falls Sie Firefox und Internet Explorer parallel oder abwechselnd nutzen, müssen Sie den kompletten Vorgang hintereinander in beiden Browsern durchführen.

Nerviger Update-Vorgang: Sobald ein Update vorliegt, nervt Adobe Sie mit einem unübersehbaren Hinweisfenster. Ein Klick auf „Herunterladen“ führt aber nicht etwa ohne weitere Nachfragen den Download und die Installation aus. Stattdessen öffnet er im Webbrowser eine ähnliche Seite wie für eine Neuinstallation. Die Konsequenz: Sie müssen die gleichen Schritte wie oben geschildert erneut durchgehen. Und zwar ebenfalls getrennt für Internet Explorer und Firefox.

Das Flash-Plug-in bietet zwar seit einiger Zeit eine automatische Update-Funktion, die den Nutzer unbehelligt lässt. Aber diese springt nur an, wenn das Update besonders schwerwiegende Sicherheitslücken oder Fehler behebt oder wenn der Nutzer der Aufforderung zum manuellen Update längere Zeit nicht nachgekommen ist beziehungsweise seit dem Erscheinungstermin mehrere Wochen vergangen sind.

Adobe will offenbar ganz bewusst den Nutzer immer wieder auf seine Webseite locken. Vermutlich in der Hoffnung, dass dieser irgendwann doch einmal vergisst, den Haken bei McAfee Security Scan Plus wegzuklicken, oder über die Werbeanzeige, die nach erfolgter Installation neben der Erfolgsmeldung erscheint, zum Kauf eines Adobe-Produkts animiert wird. Eine technische Notwendigkeit für diesen „Update-Terror“ gibt es jedenfalls nicht.

Dass manche Nutzer, die keine Lust mehr auf die ständige manuelle Neu-Installation haben, teils wochenlang mit einer veralteten Flash-Version im Web unterwegs sind, nimmt Adobe im Gegenzug billigend in Kauf.

Flash-Check: Sind Sie sicher im Web unterwegs?

PC-WELT-Tool aktualisiert Flash vollautomatisch: Der PC-WELT Flash-Updater aktualisiert Flash mit nur einem Klick. Wenn Sie sich auch diesen Klick sparen wollen und sich das Tool nach Fertigstellung automatisch beenden soll, starten Sie es mit dem Parameter /a. Ist auf Ihrem PC noch kein Flash installiert, holt der PC-WELT Flash-Updater dies nach.

Wenn Sie möchten, dass das Tool komplett unsichtbar im Hintergrund nach Aktualisierungen sucht und diese installiert, tragen Sie es mit dem Parameter /a in die Windows-Aufgabenplanung ein. Dazu klicken Sie in der Systemsteuerung auf „Verwaltung > Aufgabenplanung > Aufgabenplanungsbibliothek“ und wählen im rechten Fensterbereich „Aufgabe erstellen“. Vergeben Sie einen Namen für diese Aufgabe, aktivieren Sie „Mit höchsten Privilegien ausführen“ unter „Sicherheitsoptionen“ und klicken Sie auf „Benutzer oder Gruppe ändern“.

Im Dialogfeld „Benutzer oder Gruppe auswählen“ tippen Sie „System“ ein und bestätigen mit „OK“. Auf der Registerkarte „Trigger“ klicken Sie auf „Neu“ und legen einen Zeitplan fest, zum Beispiel „Täglich“. Aktivieren Sie „Aufgabe beenden nach“ und wählen Sie „4 Stunden“, damit das Tool im Falle eines Problems nicht ewig weiterläuft. Bestätigen Sie mit „OK“, wechseln Sie zur Registerkarte „Aktionen“, und klicken Sie auf „Neu“. Als „Aktion“ behalten Sie die Voreinstellung „Programm starten“ bei und wählen über „Durchsuchen“ die pcwFlashUpdater. exe. Bei „Argumente hinzufügen“ tragen Sie „/a“ ein. Danach bestätigen Sie mit „OK“.

Auf der Registerkarte „Einstellungen“ aktivieren Sie nun noch die Option „Aufgabe so schnell wie möglich nach einem verpassten Start ausführen“, wobei „so schnell wie möglich“ unseren Erfahrungen zufolge 10 Minuten bedeutet.

Wenn Sie sich irgendwann einmal entschließen sollten, Flash von Ihrem Rechner zu entfernen, denken Sie daran, auch den Eintrag für den PC-WELT Flash-Updater aus der Aufgabenplanung zu löschen. Denn anderenfalls wird beim nächsten automatischen Start der Aufgabe das Flash-Plugin erneut installiert.

Hinweise zum PC-WELT Flash-Updater: Das Tool überprüft beim Start, ob sowohl das Flash-Plug-in für den Internet Explorer unter Windows XP, Vista und 7 als auch das für Firefox installiert ist – und wenn ja, in welcher Version. Dann schaut es auf Adobe.com nach, wie die jeweils aktuellen Versionsnummern lauten. Fehlt eines der beiden Plug-ins oder ist es nicht auf dem aktuellen Stand, installiert beziehungsweise aktualisiert das Tool diese.

Falls Sie beim Start des PC-WELT Flash-Updaters die Meldung erhalten, dass auf Ihrem System das Microsoft .NET-Framework in Version 4.x fehlt, laden Sie es bitte für Windows XP und für Windows Vista und 7 herunter und installieren Sie es. In Windows 8 ist das .NET-Framework 4.x bereits serienmäßig enthalten.

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