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5 Tipps für einen sicheren Browser

27.01.2014 | 15:33 Uhr |

Erhöhen Sie die Sicherheit Ihres Firefox-Browsers in fünf einfachen und schnellen Schritten. Das geht mit den richtigen Einstellungen und zusätzlichen Plug-ins.

Diese Programme brauchen Sie: Plug-ins für Firefox: Noscript (gratis), Web of Trust (gratis), HTTPS Everywhere (gratis)

Wie sicher der Browser Firefox ist, hängt wesentlich davon ab, wie Sie ihn einstellen. Mit den folgenden 5 Schritten optimieren Sie die Schutzwirkung des Browsers erheblich.

1. Checken Sie die Standardeinstellungen: Firefox bietet eine Reihe von Standard-Sicherheitseinstellungen. Zwar sind diese nach der Installation des Browsers automatisch aktiv, eine routinemäßige Kontrolle, ob diese noch eingeschaltet sind, ist aber durchaus sinnvoll. Prüfen Sie dafür unter „Firefox > Einstellungen > Sicherheit“, ob bei den ersten drei Optionen ein Haken gesetzt ist. Das sind „Warnen, wenn Websites versuchen, Add-ons zu installieren“, Websites blockieren, wenn sie als attackierend gemeldet wurden“ und „Websites blockieren, wenn sie als Betrugsversuche gemeldet wurden“.

2. Aktivieren Sie das Masterpasswort: Das Masterpasswort schützt die in Firefox gespeicherten Log-in-Daten. Zugegebenermaßen ist es noch sicherer, wenn Sie überhaupt keine Passwörter in Firefox speichern. Falls Sie es aber doch tun, dann sollten Sie unbedingt das Masterpasswort aktivieren. Das geht über „Firefox > Einstellungen > Sicherheit“.

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3. Kontrollieren Sie die Sync-Einstellungen: Mit Firefox lassen sich Lesezeichen, Add-ons, Passwörter, Einstellungen, Chronik und offene Tabs mit den Browsern auf anderen PCs und Geräten synchronisieren. Das ist für Anwender mit mehreren Geräten äußerst praktisch. Die Daten werden verschlüsselt übertragen. Wer dennoch seine Passwörter nicht über das Internet senden möchte, sollte diese aus dem Sync-Verfahren ausklammern. Was alles übertragen wird, steuern Sie unter „Firefox > Einstellungen > Sync“.

4. Aktualisieren Sie die Browser-Erweiterungen: Firefox aktualisiert sich schon seit einigen Versionsnummern automatisch. Das trifft allerdings nicht auf alle Browser-Erweiterungen zu. Veraltete Add-ons können aber ein Sicherheitsrisiko darstellen. Prüfen Sie die Erweiterungen über die Website PC-WELT-Browser-Check . Dort finden Sie den Button „Jetzt auf Updates prüfen“. Sollte ein Add-on veraltet sein, dann liefert der Check meist einen direkten Link zur Download-Seite für das Update.

5. Installieren Sie Sicherheits-Erweiterungen: Vor allem drei Add-ons sind empfehlenswert. Web of Trust warnt Sie vor gefährlichen Webseiten. Das Add-on kennt dabei mehr Sites als die in Firefox integrierte Funktion. Mit der Erweiterung Noscript verhindern Sie das Ausführen von Skripten auf Webseiten effektiv. Auf sicheren Seiten können Sie die Skriptausführung einzeln aktivieren. Die Erweiterung HTTPS Everywhere schließlich wählt wo immer möglich eine verschlüsselte Verbindung zu einem Webdienst.

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