Maximale Rechenleistung auf vier CPU-Kernen für viel Geld - oder stromsparender Doppelkerner zum Schnäppchenpreis? Wir geben fünf Entscheidungshilfen, mit denen Sie garantiert das für Sie optimale Modell finden.
AMD oder Intel: Derzeit schafft es nur ein Modell von AMD in die Top 10. Grund: Bei den Desktop-CPUs hinkt AMD Intel eine Fertigungsgeneration hinterher und kann deshalb in Sachen Leistung und Energieeffizienz derzeit keine konkurrenzfähigen Produkte anbieten. Ein AMD-Prozessor lohnt sich daher nur fürs Aufrüsten eines PCs, in dem bereits eine AMD-CPU steckt. Mit der für Anfang 2009 angekündigten Deneb-Baureihe, AMDs erstem Desktop-Prozessor im 45-nm-Verfahren, dürfte sich das aber wieder ändern.
2, 3 oder 4 CPU-Kerne: Wenn Sie entweder mit mehreren Programmen gleichzeitig arbeiten oder häufig Software einsetzen, die alle CPU-Kerne voll auslastet, ist ein Vierkerner die bessere Wahl. Eine Übersicht über solche Programme finden Sie in unserer Tabelle für Quad Cores optimierte Software. In allen anderen Fällen sind Sie mit einer Zwei- oder Dreikern-CPU besser beraten.
Plattformkosten: Je nach Hersteller und Baureihe funktioniert eine CPU nur mit bestimmten Chipsätzen und Speichertypen. So können Sie etwa den Core i7 derzeit nur mit einer kostspieligen X58-Platine und DDR3-Riegeln betreiben, während AMDs Phenom-CPUs meist noch in zwei Jahre alten AM2-Platinen funktionieren.
Stromverbrauch: Wenn Sie nicht nur auf den Preis und die Leistung schielen, sollten Sie auch den Stromverbrauch und die Energieeffizienz der CPU in Ihre Kaufentscheidung einbeziehen.
Funktionsumfang: Alle modernen CPUs beherrschen essentielle Funktionen wie die 32-/64-Bit-Unterstützung. Unterschiede gibt es beim SSE4-Befehlssatz. Dieser sollte beim Kauf aber nur dann eine Rolle spielen, wenn Sie häufig Software einsetzen, die sich durch eine bestimmte SSE4-Version spürbar beschleunigen lässt.


