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So finden Sie den richtigen Prozessor

23.02.2009 | 11:19 Uhr |

Maximale Rechenleistung auf vier CPU-Kernen für viel Geld - oder stromsparender Doppelkerner zum Schnäppchenpreis? Wir geben fünf Entscheidungshilfen, mit denen Sie garantiert das für Sie optimale Modell finden.

AMD oder Intel: Derzeit schafft es nur ein Modell von AMD in die Top 10. Grund: Bei den Desktop-CPUs hinkt AMD Intel eine Fertigungsgeneration hinterher und kann deshalb in Sachen Leistung und Energieeffizienz derzeit keine konkurrenzfähigen Produkte anbieten. Ein AMD-Prozessor lohnt sich daher nur fürs Aufrüsten eines PCs, in dem bereits eine AMD-CPU steckt. Mit der für Anfang 2009 angekündigten Deneb-Baureihe, AMDs erstem Desktop-Prozessor im 45-nm-Verfahren, dürfte sich das aber wieder ändern.

2, 3 oder 4 CPU-Kerne: Wenn Sie entweder mit mehreren Programmen gleichzeitig arbeiten oder häufig Software einsetzen, die alle CPU-Kerne voll auslastet, ist ein Vierkerner die bessere Wahl. Eine Übersicht über solche Programme finden Sie in unserer Tabelle für Quad Cores optimierte Software . In allen anderen Fällen sind Sie mit einer Zwei- oder Dreikern-CPU besser beraten.

Plattformkosten: Je nach Hersteller und Baureihe funktioniert eine CPU nur mit bestimmten Chipsätzen und Speichertypen. So können Sie etwa den Core i7 derzeit nur mit einer kostspieligen X58-Platine und DDR3-Riegeln betreiben, während AMDs Phenom-CPUs meist noch in zwei Jahre alten AM2-Platinen funktionieren.

Stromverbrauch: Wenn Sie nicht nur auf den Preis und die Leistung schielen, sollten Sie auch den Stromverbrauch und die Energieeffizienz der CPU in Ihre Kaufentscheidung einbeziehen.

Funktionsumfang: Alle modernen CPUs beherrschen essentielle Funktionen wie die 32-/64-Bit-Unterstützung. Unterschiede gibt es beim SSE4-Befehlssatz. Dieser sollte beim Kauf aber nur dann eine Rolle spielen, wenn Sie häufig Software einsetzen, die sich durch eine bestimmte SSE4-Version spürbar beschleunigen lässt.

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