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4K-Bildschirm zum Spielen richtig einstellen

14.04.2014 | 09:31 Uhr |

Um aktuelle Spiele in voller Grafikpracht zu genießen, empfiehlt sich ein 4K-Display. Wir geben Tipps, wie das Zusammenspiel mit dem PC problemlos funktioniert.

Aktuelle 4K-Monitore wie der Asus PQ321 zeigen 3840 x 2160 Bildpunkte. Mit einer Top-Grafikkarte wie der AMD Radeon 7970 oder der GTX 780 – idealerweise in einer Doppel-Konfiguration mit Crossfire oder SLI - laufen darauf auch die meisten aktuellen Spiele flüssig. Doch häufig ist nicht die Hardware im Rechner das Problem, wenn es bei der 4K-Darstellung hakt, sondern die Verbindung zum Monitor. Der Asus-Monitor hat einen Displayport-Eingang nach Version 1.2. Einen entsprechenden Grafikkarten-Ausgang und das passende Kabel benötigen Sie auch auf PC-Seite. Wenn der Asus-Monitor trotzdem kein Bild zeigt, müssen sie zu einem Trick greifen:

Stellen Sie im Menü des Displays zunächst unter „Setup -> DisplayPort-Stream“ den Wert „SST“ ein. Er steht für Single Stream Transport. Anschließend initialisiert sich der Monitor neu und sollte danach ein Bild in 4K-Auflösung anzeigen. Die Bildwiederholrate beträgt nun aber nur 30 Hz. Gehen Sie daher erneut ins Monitor-Menü und wechseln Sie unter Einstellungen zu „MST“. Das steht für Multi-Stream-Transport. Ursprünglich war diese Funktion von Displayport 1.2 dafür gedacht, mehrere Monitore über eine Kabelverbindung oder einen Hub hintereinanderzuschalten. Der Asus-Monitor nutzt Multi-Stream, um der Grafikkarte zwei Full-HD-Monitore vorzugaukeln, die er dann zu einem Bild zusammensetzt. Wechseln Sie nun in den Grafikkkarten-Treiber. Der sollte für die Bildwiederholrate nun auch die Option „60 Hz“ anzeigen. Wenn Sie diese aktivieren, haben Sie eine flimmerfreie 4K-Auflösung mit spieletauglichen Bildwiederholraten.

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