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3D in Spielen - diese Hardware braucht man

02.05.2014 | 11:34 Uhr |

Nicht nur im Kino ist die dritte Dimension in, auch das Spielen in 3D am PC erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Wir sagen Ihnen, was Sie für Ihr eigenes 3D-Erlebnis benötigen.

Potente Hardware ist ein Muss: Wenn Sie in 3D zocken möchten, brauchen Sie entsprechende Hardware. Zuerst einmal muss eine leistungsfähige Grafikkarte in Ihrem PC stecken, das sollte mindestens eine Nvidia Geforce GTX 670 oder AMD Radeon HD 7950 sein. Mit einem Verbund aus mehreren Grafikkarten sind Sie auf der sicheren Seite: Bei der stereoskopischen Wiedergabe muss der Grafikchip nämlich gleich mehrere Bilder parallel darstellen – ein Rechenaufwand, der bei zunehmenden Auflösungen selbst mächtige Computer in die Knie zwingt. Ein teurer Prozessor muss es dagegen nicht unbedingt sein, denn die Hauptlast trägt die Grafikkarte.

Außerdem brauchen Sie einen kompatiblen Monitor, der über eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz verfügen sollte. Durch die gleichzeitige Darstellung von zwei Einzelbildern halbiert sich auch die Frequenz, und so sind wir dann erst mit 120 Hertz bei flüssigen 60 Hertz.

3D-Spieleerlebnis mit drei Monitoren
Nvidia 3D Vision und AMD HD3D: Platzhirsch bei 3D-Technik am PC ist Nvidia mit der Technik 3D Vision. Neben der bereits erwähnten Hardware müssen Sie das 3D-Vision-Kit von Nvidia nachrüsten, das eine aktive Shutter-Brille und einen USB-Infrarotempfänger enthält. Haben Sie die Hardware an Ihren PC gestöpselt, sollten Sie sicherstellen, dass der aktuellste Nvidia-Grafiktreiber installiert ist. Aktivieren Sie danach 3D Vision im Treibermenü. In unterstützten Spielen (3D Vision ready) aktiviert sich fortan die stereoskopische Wiedergabe automatisch. In vielen anderen Spielen lässt sich die 3D-Wiedergabe auch erzwingen. Allerdings empfehlen wir das nicht. Insgesamt ist die Darstellung recht plastisch und hübsch anzusehen.

Mit HD3D ist AMD etwas später nachgezogen und setzt auf die mitgelieferte 3D-Brille unterstützter Monitore, von denen es nicht allzu viele gibt. Über eine Drittanbieter-Software können Sie die 3D-Darstellung einschalten. Dabei ist es gleichgültig, ob der Bildschirm das Polarisationsoder das Shutter-Verfahren nutzt.
Anstrengend und teuer: Klar ist, dass Sie die beiden Techniken nur auf Grafikkarten der jeweiligen Chip-Hersteller nutzen können. Sehr wahrscheinlich aber können Sie keine langen Partien in 3D spielen: Die Augen ermüden schneller, da sie mehr Bilder gleichzeitig aufnehmen müssen. Hinzu kommt, dass es sich um einen recht kostspieligen Spaß handelt. Die kompatiblen Monitore sind vergleichsweise teuer, das Nvidia-3D-Vision-Kit kostet ebenfalls über 100 Euro. Außerdem gehören auch die leistungsfähigen Grafikkarten nicht zu den günstigsten auf dem Markt.

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