Video-Tipp

3D-Videos selbst erstellen oder 2D-Clips konvertieren

Dienstag den 09.08.2011 um 11:00 Uhr

von Verena Ottmann, Frederik Niemeyer

Um ein echtes 3D-Video zu drehen, ist einiger Aufwand nötig: Wenn Sie keine spezielle Videokamera mit zwei Objektiven zur Hand haben, können Sie alternativ zwei Digitalkameras mit Videofunktion oder zwei Camcorder einsetzen.
Befestigen Sie beide Geräte auf gleicher Höhe, zum Beispiel auf einem Brett, im Abstand von 6,5 Zentimetern. Fokussieren Sie einen gemeinsamen Punkt. Schalten Sie den Autofokus aus, um den gewählten Fixpunkt nicht zu verlieren. Achten Sie während des Filmens darauf, die Distanz zum Objekt nicht zu verändern, da es sonst unscharf wird.

Beide Einzelfilme setzen Sie mit dem kostenlosen Programm Stereo Movie Maker zu einem 3D-Film zusammen. Im Gegensatz dazu generiert der kostenpflichtige S.A.D. Formatwandler 2D zu 3D einen 3D-Effekt schnell und unkompliziert aus nur einer Videospur. Das Ergebnis ist nett anzuschauen, aber kein wirkliches 3D. Technisch bedingt sind Standszenen nur zweidimensional. Den Tiefeneffekt sehen Sie nur bei Kameraschwenks.

Der S.A.D. Formatwandler 2D zu 3D bittet Sie, während der Installation Ihre Firewall und den Virenwächter auszuschalten. In der Redaktion klappte die Installation aber auch mit aktivierten Sicherheitsprogrammen. Sie sollten dieser sonderbaren Aufforderung also nicht nachkommen.

Ihre 3D-Videos können Sie beispielsweise mit einem der kostenpflichtigen Programme Magix Video Deluxe 17 Plus HD respektive Premium HD schneiden und bearbeiten. Die Bedienung ist jedoch nicht einfach und erfordert einige Videoschnitt-Vorkenntnisse.

Dienstag den 09.08.2011 um 11:00 Uhr

von Verena Ottmann, Frederik Niemeyer

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