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360-Grad-Rundumbilder und Panoramen aus Videos

03.07.2015 | 14:31 Uhr |

Microsoft ICE 2.0 kann noch viel mehr als der Vorgänger: Aus Actionvideos lassen sich effektvolle Panoramabilder fertigen.

Der Microsoft Image Composite Editor , kurz Microsoft ICE, stellt schon lange ein ausgezeichnetes Tool dar, um aus Einzelaufnahmen vollautomatisch Panoramabilder im Breitbildformat zusammenzusetzen. Das Tool ist nicht nur gratis und äußerst einfach zu bedienen, die Resultate sind auch meist außerordentlich gut.

Nun hat der Software-Konzern sein Programm aktualisiert, Microsoft ICE 2.0 kann nun auch 360-Grad-Ansichten erstellen sowie Panoramafotos von Schwenkaufnahmen aus Videos erstellen.

365 Gigapixel: Das größte Foto der Welt

So geht’s: Beachten Sie zunächst, dass Microsoft ICE 2.0 als 32- und als 64-Bit-Version vorliegt. Ferner ist für die Installation unter Umständen das Visual C++ Pack für Visual Studio 2013 erforderlich, die Setup-Routine weist Sie allerdings daraufhin.

Nach dem Programmstart können Sie ein Panorama aus Bildern zusammensetzen lassen („New Panorama from images“) oder aus einem geeigneten Film („… from video“). In der Fotovariante markieren Sie die zu importierenden Ausgangsbilder, ICE 2.0 zeigt sie daraufhin in der Vorschau. Meist genügt die voreingestellte Option „Auto-detect“, um nach einem Klick auf „Next“ die Bilder automatisch zusammenzusetzen. Das Tool zeigt eine Vorschau, wahlweise mit den verschiedenen rechts auszuwählenden Projektionsarten und Orientierungen.

Übernehmen Sie auch hier im Regelfall die Voreinstellung „Cylindrical“ und legen Sie im nächsten Schritt den Ausschnitt für das Panorama fest. „Auto complete“ erledigt das selbstständig, indem es den maximal möglichen Bildausschnitt wählt, ohne dass Bildteile leer wären. Im letzten Schritt speichern Sie das Panorama über „Export to disk“.

Das Erstellen eines Panoramabildes aus geschwenkten Filmen läuft ähnlich, bietet aber zusätzliche Möglichkeiten. Unter anderem lassen sich in jeder Filmsequenz Bildbereiche markieren, die später im Panorama enthalten sein sollen. In einem zweiminütigen Youtube-Clip erklärt Microsoft das Prinzip und zeigt einige eindrucksvolle Ergebnisse.

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