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Fenster direkt unter dem Mauszeiger durchscrollen

24.04.2008 | 11:22 Uhr |

Das Mausrad ist aus dem Windows-Alltag fast nicht mehr wegzudenken. Allerdings verwendet Windows diese nützliche Komponente nicht optimal. Wenn Sie das Mausrad betätigen, scrollt Windows standardmäßig immer das Fenster oder Fensterelement, auf dem der Tastaturfokus gerade steht. Für den Benutzer ist im Vorfeld jedoch nicht immer zu erkennen, wo der Fokus gerade ist. Deshalb scrollt häufig das falsche Fenster, und Sie müssen noch einmal klicken, um den Fokus neu zu setzen. Ein PC-WELT-Tool bewirkt, dass Windows immer in dem Fenster blättert, auf dem sich der Mauszeiger gerade befindet.

Anforderung:

Fortgeschrittener

Zeitaufwand:

Mittel

Lösung:

Wo der Windows-Standard versagt, hilft unser Tool :pcwHoverWheel.EXE weiter. Die Handhabung ist sehr einfach. Starten Sie das Tool per Doppelklick. Im Infobereich („Tray“) erscheint dann sein Icon und signalisiert so, dass es aktiv ist.

Um die neue Funktionalität auszuprobieren, öffnen Sie zunächst mehrere unterschiedliche Fenster nebeneinander (zum Beispiel Explorer, Office und Firefox). Natürlich sollten diese Fenster so viel Inhalt haben, dass auch ein Scrollbalken erscheint. Nun fahren Sie mit der Maus auf eines der Fenster, das gerade nicht im Vordergrund ist, und betätigen das Mausrad. Anders als beim Standard von Windows können Sie jetzt in diesem Fenster blättern.

Sie können das Tool auch automatisch mit Windows starten lassen, indem Sie eine Verknüpfung dazu im Startmenü unter „Programme\Autostart“ anlegen. Um das Tool wieder zu beenden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Icon im Infobereich und wählen „Exit“.

Die Funktionsweise unseres Tools ist recht einfach. Sobald Sie das Mausrad betätigen, fängt pcwHoverWheel das Ereignis ab, ermittelt die Position des Mauszeigers im Verhältnis zum ganzen Bildschirm und findet dadurch die ID des Fensters, über dem er sich befindet. Aus diesem Grund funktioniert das Tool auch nur korrekt auf Systemen, an die ein einziger Monitor angeschlossen ist. Bei PCs mit Dual-Screen werden nur die Scroll-Ereignisse auf dem Hauptschirm bearbeitet, der andere reagiert nicht auf das Mausrad.

Im nächsten Schritt wird der Scroll-Befehl an das ermittelte Fenster übergeben. Bei sehr schnellem Scrollen sollten nicht zu viele Instanzen des Threads aufgerufen werden, da so Fehler beim Blättern entstehen. Deshalb begrenzt das Tool die Zahl gleichzeitiger Anfragen, also die Zahl an Scroll-Events, die es abfängt. Sie sollten jedoch im Scroll-Verhalten kaum einen Unterschied zum Standard empfinden.

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