Radmin 3
Remote-Control-Software für Server und Arbeitsrechner
Am besten kann man ein PC-Problem lösen, wenn man direkt davor sitzt. Fast genauso gut geht es mit einem Programm für den Fernzugriff. PC-Welt zeigt, wie gut sich die Software Radmin 3 dafür eignet.
Lesen Sie in diesem Beitrag
- 1Remote-Control-Software für Server und Arbeitsrechner
- 2Fazit
Bei Radmin 3 handelt es sich um eine so genannte Remote-Control-Software, mit der man auf den Desktop eines anderen Rechners zugreifen kann. Der Name Radmin steht zwar für "Remote Administrator", das Tool ist aber nicht ausschließlich an Administratoren gerichtet. Es eignet sich für eine Vielzahl von Zwecken und Anwendern. So kann man es beispielsweise auf seinem Büro-Rechner installieren und somit von extern darauf zugreifen oder bei Verwandten und ihnen so leichter bei PC-Problemen helfen, indem man sich auf ihren Desktop aufschaltet. Besonders geeignet ist es natürlich für den direkten Zugriff auf die Oberfläche eines Windows-Servers. Diese stehen meist irgendwo in einem separaten Rechnerraum. Anstatt sich in den Rechnerraum zu begeben, kann man mittels Radmin schnell und unproblematisch auf die Oberfläche des Servers zugreifen.
Hinweis: Radmin liegt derzeit in Version 3.4 vor. Version 3.4 unterstützt erstmals auch Windows 7 (32- und 64-Bit) und Windows Server 2008 R2.. Zudem unterstützt Radmin seit Version 3.3 die Intel AMT-Technologie, mit der Sie jeden Computer, auf dem Radmin läuft, aus der Ferne einschalten, neu starten und herunterfahren können. Mit Radmin kann der Anwender auch die BIOS-Einstellungen des Remote-Computers anzeigen und ändern und ihn von einer lokalen oder Netzwerk-Festplatte starten.
Hinweis: Radmin liegt derzeit in Version 3.4 vor. Version 3.4 unterstützt erstmals auch Windows 7 (32- und 64-Bit) und Windows Server 2008 R2.. Zudem unterstützt Radmin seit Version 3.3 die Intel AMT-Technologie, mit der Sie jeden Computer, auf dem Radmin läuft, aus der Ferne einschalten, neu starten und herunterfahren können. Mit Radmin kann der Anwender auch die BIOS-Einstellungen des Remote-Computers anzeigen und ändern und ihn von einer lokalen oder Netzwerk-Festplatte starten.
Radmin wird von Famatech entwickelt und steht aktuell in 27 Sprachen zur Verfügung. Der Anwender kann das Remote-Tool 30 Tage lang kostenlos testen, dann sind 37,10 Euro für eine Einzellizenz fällig. Für Firmen sind Rabattstaffeln möglich, die den Preis entsprechend senken. Zusätzlich stellt das Unternehmen dem Administrator mit einer Deployment- und einer Helpdesk-Erweiterung weitere nützliche Tools zur Verfügung.
Die grundlegende Remote-Control-Software besteht aus zwei Komponenten: dem kostenpflichtigen Radmin-Server und dem kostenlosen Radmin-Viewer. Die Installation beider Programmteile ist einfach und unproblematisch. Der Viewer dient dem Anwender beziehungsweise dem Administrator als Kommandozentrale. Dieser ist in der Lage, über eine LAN- oder Internet-Verbindung eine Kommunikation zu einem Rechner aufzubauen, auf dem das Remote-Server-Programm läuft.
Nach der Installation des Radmin-Servers muss der Anwender auf diesem einen User inklusive Passwort und Rechtevergabe definieren. Dies erfolgt über den Programmaufruf Settings
für Radmin Server und den Menüpunkt Permissions
, Radmin security/Permissions
oder Windows NT security/Permissions
.
Erst dann kann der Administrator von seiner lokalen Konsole aus über den Viewer auf den entfernten Rechner zugreifen. Der Radmin Server bietet noch eine Reihe weiterer Optionen, die der Anwender in der Menüauswahl Radmin Server Options
genauer festlegen kann. Dazu zählen die generellen Einstellungen, die Verbindungsfunktionen, IP-Filter, Sprachauswahl sowie Chat- und Voice-Chat-Optionen.
Jetzt hat der Administrator auf der Server-View-Seite (Client-Konsole) die Möglichkeit, über die Programmoption Connection
oder das zugehörige Icon den entsprechenden Server inklusive gewählter Verbindungsart zu spezifizieren. Dies erfolgt entweder über die IP-Adresse oder den DNS-Namen.
Danach erscheint der Server im Übersichtsfenster des Radmin Viewers. Hier kann der Anwender seine Arbeitsumgebung in Form einer Baumverzeichnisarchitektur strukturieren. Der User ist nun in der Lage, durch Aktivieren des entsprechenden Funktions-Icons, gefolgt von der Auswahl (Mausdoppelklick) des entfernten Computers, diesen direkt anzusprechen.
Nach Eingabe des Benutzernamens und des Passwortes öffnet sich, je nach Verbindungsoption, das Arbeitsfenster. Im Modus "Full-Control" hat der Administrator alle Möglichkeiten zur aktiven Kontrolle des entfernten Rechners.
Dazu gehören der Wechsel zwischen Vollsteuerung und Nur-Ansicht-Modus, Telnet-Verbindung, Dateiübertragung, Herunterfahren, Text- und Voice-Chat, Nachrichten senden, Übermitteln von Tastaturbefehlen und das Übertragen der Zwischenablage in beide Richtungen sowie unterschiedliche Skalierungsmöglichkeiten für Bildschirmauflösung des entfernten Rechners.
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