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23.01.2010, 10:09 Uhr

Ratgeber Installation

So lösen Sie typische Software-Probleme

Ihr Büro-Rechner streikt, nachdem Sie neue Software installiert haben? Windows reagiert plötzlich nur noch schleppend auf Ihre Anweisungen? Mit unseren Tipps beseitigen Sie typische Software-Probleme und machen Ihrem PC Beine.
Lesen Sie in diesem Beitrag
Software-Probleme lösen
Software-Probleme lösen
Programm herunterladen, installieren, fertig! So einfach sollte das Installieren einer Anwendung sein. Und doch scheitert es immer wieder an Fehlermeldungen oder Abstürzen. Sogar wenn die Installation geklappt hat, stellen sich manche Programme – so auch der aktuelle Internet Explorer 8 – aus heiterem Himmel quer. Mit ein paar einfachen, aber effizienten Maßnahmen verhindern Sie solchen Software-Frust im Vorfeld.

Vor der Installation

Software ist immer auch von Hardware und anderen Anwendungen abhängig. Folgende Tipps helfen, dass künftig die Programminstallation möglichst problemlos über die Bühne geht.
Was brauche ich?
Software-Hersteller erwähnen auf der Programmverpackung oder Download-Webseite, was zum Betrieb alles benötigt wird. Konsultieren Sie diese Systemanforderungen immer schon vor dem Kauf beziehungsweise spätestens vor der Installation. Am wichtigsten sind die unterstützten Betriebssysteme und Service Packs.
Ein Sonderfall sind Rechner mit 64-Bit-Architektur: Auch wenn deren Unterstützung nicht explizit erwähnt ist, könnte eine für 32-Bit-Systeme geschriebene Software trotzdem laufen. Hier gilt schlicht: Probieren geht über Studieren. Achten Sie auch auf erforderliche Laufzeitumgebungen (engl. Runtimes). Frühers waren das meist VisualBasic-Runtimes, heute ist es in der Regel das .Net-Framework von Microsoft oder die Java Runtime Environment von Sun, die für viele Anwendungen benötigt werden.
Stichwort: 64-Bit-Architektur
Prozessoren mit 64-Bit-Architektur können mehr Speicher adressieren als solche mit 32 Bit. Dadurch sind sie in der Lage, mehr Daten aufs Mal zu verarbeiten. Dies wirkt sich besonders bei Anwendungen aus, die eine hohe Grafik- und Rechenleistung erfordern. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, viel mehr Arbeitsspeicher einzusetzen.
Ihr System muss darüber hinaus verschiedene Hardware-Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehören sicher genügend freier Festplattenplatz und ausreichend Arbeitsspeicher (RAM). Je nach Software nennt der Hersteller auch notwendige Mindestwerte für den Internetanschluss und Komponenten wie Grafikkarte oder Prozessor.
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