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- 1Fraunhofer-Institut zeigt neue Technik gegen Raubkopien
- 2Weiterer Ansatz: Abschreckung
Weiterer Ansatz: Abschreckung
Das Fraunhofer-Institut IPSI entwickelt daneben auch eine Software, die schon früher in den Kampf gegen die Verbreitung illegaler Kopien eingreift. Der von den Forschern entwickelte Prototyp soll bereits bei den Suchanfragen von Nutzern ansetzen. So kann die Software dafür sorgen, dass Nutzer bei der Suche nach illegalen Kopien einen Warnhinweis eingeblendet bekommen.
Das Ziel ist dabei klar: Abschreckung. "Wir gehen davon aus, dass sich viele Nutzer immer noch nicht darüber im Klaren sind, dass auch sie eine Urheberrechtsverletzung begehen, wenn sie illegales Material herunterladen, und nicht nur derjenige gegen das Urheberrecht verstösst, der das Material in der Tauschbörse einstellt", so Steinebach. "Es geht aber nicht darum, die Tauschbörsennutzer nun zu ermitteln und irgendwo anzuschwärzen. Wir möchten einfach, dass jeder, der sich gesetzwidrig verhält, auch erfährt, dass er dies tut. Nutzer, die bisher anonym Tauschbörsen für illegale Downloads missbrauchen, sollen sich beobachtet fühlen."
Das Fraunhofer IPSI wird die zwei Software-Prototypen auf der CeBIT in Hannover zeigen. Zu finden ist das Fraunhofer IPSI in Halle 9, Stand B36.
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