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14.04.2008, 23:24 Uhr

Antivirus

Threat Fire Pro

Mit Threat Fire Pro stellt PC Tools seine erste verhaltensbasiert arbeitende Software vor. Malware wird nun nicht mehr anhand ihrer Signaturen, sondern aufgrund ihrer Handlungsweise erkannt.
So können auch neue Schädlinge, die noch nicht in den Daten-
banken des Herstellers auftauchen, bemerkt und abgewehrt werden. Vertraute Oberfläche: Optisch erinnert das Produkt stark an den "Spyware Doctor" (ebenfalls aus dem Hause PC Tools). Im Gegensatz zu diesem wirkt die Anordnung und Be-
schriftung der Bedienelemente allerdings etwas unausgereift.

Alles in allem lässt sich Threat Fire Pro jedoch einfach bedienen und bereitet durch die ausführlichen Hilfetexte auch dem unbedarften Nutzer keine Probleme. Eine weitergehende Hilfe steht offline nur in englischer Sprache zur Verfügung, eine deut-
sche Version findet sich online auf der Produktseite. Im Praxistest überzeugt Threat Fire Pro mit solider Erkennungsleistung.

Schädliche Aktivitäten der Malware werden erkannt, der Nutzer wird informiert und kann die weitere Vorgehensweise bestimmen. Fehlalarme traten im Test nicht auf. Resolutes Handeln bei Fund: Negativ fällt das radikale Vorgehen beim Blockieren auf. Laufende Programme werden teilweise ohne Nachfrage beendet, so dass keine Möglichkeit zum Speichern von offenen Dateien mehr besteht. Werden An-
wendungen gesperrt, besteht die Möglichkeit zur Wiederherstellung. Der in der Pro-Version von Threat Fire enthaltene signaturbasierte Schutz bietet nur rudimentäre Funktionen und kann mit richtigen Virenscannern nicht mithalten.
Es lassen sich keine selbst definierten Scanziele festlegen. Ein Protokoll ließ sich nicht erstellen. Der Wächter untersucht nur Dateien, die ausgeführt werden sollen. Beim Verschieben oder Kopieren von Daten schlägt er nicht an. Die Software über-
zeugt durch gute Heuristik ohne dabei überempfindlich zu reagieren: Threat Fire ist im Moment nur eine Ergänzung zum bestehenden Viren- und Firewall-Schutz des Computers, bedarf aber noch einiger Überarbeitung.
Fazit: Threat Fire Pro warnt vor schädlichen Aktivitäten auf Ihrem Computer und ist eine Ergänzung zum klassischen Schutz-Tools.
Alternative: Norton Antibot (http://symantec.de) steht Threat Fire Pro in nichts nach.
BEWERTUNG

Leistung (50%): Note 2,0
Bedienung (20%): Note 3,0
Dokumentation (15%): Note 2,5
Installation/De-Installation (10%): Note 1,5
Systemanforderungen (5%): Note 1,5
GESAMTNOTE: 2,2
Anbieter:
 
Threatfire
 
Weblink:
 
 
Preis:
 
30 Euro
 
Betriebssysteme:
 
Windows Windows 2000, XP, Vista
 
Plattenplatz:
 
ca. 34 MB
 
Ähnliche Themen:  Test, Software, Threat Fire Pro, Malware
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