spacer
09.01.2010, 10:01 Uhr

Windows-Umstieg

Fünf Gründe gegen Linux

Linux-Experten haben die fünf häufigsten Gründe zusammengestellt, weswegen der Umstieg auf Linux scheitert und Anwender enttäuscht zu Windows zurückkehrten.
Lesen Sie in diesem Beitrag
Fünf Gründe gegen Linux
Fünf Gründe gegen Linux
Unsere Schwesterpublikation PC-World hat einige Gründe aus Leserbriefen und Community-Beträgen zusammengestellt, weswegen Windows-Anwender, die zu Linux wechseln wollten, frustriert aufgaben.

1. Das Lieblingsprogramm läuft nicht unter Linux
Meist sind es Programme von Adobe, insbesondere Photoshop und Dreamweaver, auf die Umsteiger von Windows auf Linux partout nicht verzichten wollen. Da hilft auch nicht der Hinweis auf GIMP - denn GIMP ist ungeachtet seiner Stärken kein vollwertiger Ersatz für Adobe. Insofern gilt: wer wirkliche alle Features von Photoshop benötigt, sollte entweder nicht vollständig auf Linux wechseln (und beispielsweise noch eine Partition mit Windows behalten) oder sich geeignete Virtualisierungslösungen wie zum Beispiel Wine anschauen, unter denen sich Photoshop bis zu einem gewissen Grad auch auf Linux-Rechnern einsetzen lässt.
Bei Photoshop und Dreamweaver handelt es sich aber um spezialisierte Profi-Werkzeuge für den Unternehmenseinsatz. Kaum ein Privatanwender benötigt wirklich alle Funktionen von Photoshop, der Funktionsumfang von GIMP dürfte für die meisten Anwender völlig ausreichen. Und Webseiten lassen sich auch ohne Dreamweaver erstellen, insbesondere in Zeiten, in denen Content-Management-Systeme für viele professionelle Websites die Basis bilden.
2. Die Hardware zickt

Grundsätzlich verfügt Linux mittlerweile über eine hervorragende Hardwareerkennung. Doch hin und wieder kommt es doch noch vor, dass eine bestimmte Grafikkarte oder ein Wifi-Komponenten ihren Dienst verweigert, nachdem man Linux installiert hat. Hier helfen eventuell Workarounds weiter, die man in den diversen Linux-Foren findet. Mitunter hilft aber auch die wirklich umfangreiche Linux-Community nicht weiter, beispielsweise wenn es sich um eine relativ ausgefallene Hardware-Komponenten handelt, für die es einfach keine Linux-Treiber gibt. Oder wenn eine bestimmte Teilkomponenten zum Auslieferungszeitpunkt einfach noch nicht ausgereift war. Beispielsweise bereitete das neue Soundsystem von Ubuntu Linux 8.04 seinerzeit vielen Anwendern Kopfzerbrechen, weil nach dem Update auf Ubuntu 8.04 die PCs und Notebooks stumm blieben und keinen Sound mehr abspielen konnten.
Im Beitrag blättern
1 2 nächste Seite

Schwerpunkt:  Linux, Windows, Anwender
Ähnliche Themen:  Linux
Marktplatz
Der Eee PC Der Eee PC
für 19,95 € im:
Xeon 5110 Dual-Core Box Xeon 5110 Dual-Core Box
für 139,00 € + 4,16€ Versand bei: Amazon Marketplace
Core i5-750 Core i5-750
für 119,90 € + 6,90€ Versand bei: Neobuy.de
Windows 7-Handbücher Windows 7-Handbücher
Jetzt 5 neue Spitzentitel im:
Jetzt neu auf PC-WELT.de

Windows 7

Tipps, Ratgeber, Test - alles zum neuen OS von Microsoft. mehr

DSL-Speedtest

Wie schnell ist Ihr DSL-Anschluss wirklich? Gleich testen! mehr
Gratis ePaper IT im kleinen Unternehmen. Kosten sparen im Office mehr
Kostenlose Newsletter von PC-WELT

Best of PC-WELT Software & OS Business IT Tipps & Tricks Downloads Security Hardware Mobile Computing Newstube Community Digital Lifestyle Telekommunikation

  • Die neue PC-WELT
  • LINUX
  • Sonderheft