Scanner unter Linux einrichten
Das Kommandozeilen-Tool "sanefind-scanner" erkennt Ihren USB-Scanner zwar korrekt, der Funktionstest mit "scanimage -L" schlägt allerdings fehl - es erscheint dabei die Meldung "[snapscan] Cannot open firmware file /path/to/your/firmware/ file.bin". Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.
| Anforderung:
| Fortgeschrittener
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| Zeitaufwand:
| Mittel
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Problem:
Das Kommandozeilen-Tool "sanefind-scanner" erkennt Ihren USB-Scanner zwar korrekt, der Funktionstest mit "scanimage -L" schlägt allerdings fehl - es erscheint dabei die Meldung "[snapscan] Cannot open firmware file /path/to/your/firmware/ file.bin".
Lösung:
Einige neuere USB-Scanner benötigen eine eigene Firmware, die zum Betrieb des Scanners eingelesen werden muss. Unter der Adresse http://snapscan.sourceforge.net/ finden Sie eine Liste der von Linux unterstützten Modelle und die Namen der jeweils passenden Firmware-Dateien. Die Firmware selbst finden Sie als BIN-Datei in dem Ihrem Scanner beiliegenden Windows-Treiberpaket. Meist ist sie in einer der CAB-Dateien versteckt - etwa in Data1.CAB. Falls Sie zusätzlich Windows auf Ihrem Rechner installiert haben und dort den Scanner bereits verwenden, suchen Sie nach der entsprechenden Datei in Ihrem Windows-Verzeichnis. Alternativ können Sie unter Linux das Kommandozeilen-Tool "cabextract" verwenden:
cabextract -filter '*.bin' data1.cab
Kopieren Sie die Firmware anschließend als Benutzer "root" in das Verzeichnis "/etc/sane.d". Dort finden Sie auch die Konfigurationsdatei "snapscan.conf", in die Sie - wiederum als "root" - in die Zeile, die mit "firmware" beginnt, den Pfad und den Dateinamen der Firmware eintragen. Achten Sie hier auf die Groß- und Kleinschreibung. Danach sollte "scanimage -L" keine Fehler mehr melden.
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