Nehalem für Notebooks
: Der mobile Core i7 von Intel im Test
Lesen Sie in diesem Beitrag
- 1Der mobile Core i7 von Intel im Test
- 2Core i7: Mehr Leistung durch Turbo Boost
- 3Core i7: Der Chipsatz PM55
- 4Der Core i7 im Test
Core i7: Mehr Leistung durch Turbo Boost
Der Core i7 kann wie alle Mehrkern-Prozessoren nur dann seine Leistung ausspielen, wenn alle Kerne arbeiten. Bei Anwendungen, die nur mit einem Thread arbeiten, sind die Mehrkerner aufgrund niedrigerer Taktraten älteren Prozessoren teilweise unterlegen. Mit der Funktion Turbo Boost will Intel diesem Problem beim Core i7 begegnen.
Per Turbo Boost kann sich der Core i7 dynamisch übertakten: Wenn beispielsweise nicht alle Kerne ausgelastet sind, können die anderen mit höherem Takt arbeiten. Und selbst wenn alle vier Kerne beschäftigt sind, darf der Core i7 die Taktrate noch hochtreiben. Voraussetzung: Auch mit dem höheren Takt muss der Core i7 innerhalb der Vorgaben für Leistungsaufnahme, Abwärme (TDP) und Spannungsversorgung bleiben.
| Prozessormodell | Standard-Taktrate | maximale Taktrate mit Turbo Boost |
| Core i7-920XM | 2,0 GHz | 3,2 GHz |
| Core i7-820QM | 1,73 GHz | 3,06 GHz |
| Core i7-720QM | 1,6 GHz | 2,8 GHz |
Damit der Anwender auch mitbekommt, dass sein Notebook-Prozessor unter günstigen Bedingungen mit einer höheren Taktrate läuft, hat Intel ein Tool entwickelt. Es lässt sich als Widget unter Windows 7 und Vista einbinden und zeigt die aktuelle Taktrate des Prozessors.
Der Core i7 schaltet ab
Neben der Beschleunigung durch Turbo Boost hat Intel dem Core i7 auch verbesserte Funktionen zum Stromsparen mitgegeben. Der Prozessor kann einzelne Kerne komplett stromlos schalten, wenn sie nicht benötigt werden. Das reduziert die Leistungsaufnahme und verhindert Leckströme: Besonders diesen ungewollten Stromverbrauch aufgrund der immer kleiner werdenden Transistorgrößen muss ein Prozessorhersteller in den Griff bekommen, wenn er sparsame CPUs bauen will.
Neben der Beschleunigung durch Turbo Boost hat Intel dem Core i7 auch verbesserte Funktionen zum Stromsparen mitgegeben. Der Prozessor kann einzelne Kerne komplett stromlos schalten, wenn sie nicht benötigt werden. Das reduziert die Leistungsaufnahme und verhindert Leckströme: Besonders diesen ungewollten Stromverbrauch aufgrund der immer kleiner werdenden Transistorgrößen muss ein Prozessorhersteller in den Griff bekommen, wenn er sparsame CPUs bauen will.
Der Core i7-820QM und der Core i7-720QM besitzen eine maximale Verlustleistung (Thermal Design Power, TDP) von 45 Watt: Trotz der zusätzlichen Funktionen im Prozessor liegen sie damit auf dem Niveau der Quad-Cores aus der Vorgängergeneration. Die Extreme-Edition-CPU Core i7-920XM kommt auf eine TDP von 55 Watt.
Insgesamt soll aber mit dem neuen Core i7 die Leistungsaufnahme der Kombination aus Prozessor und Chipsatz um rund 10 Watt niedriger liegen. Der neue Chipsatz, der nur noch aus einem Logikbaustein bestehen, arbeitet nämlich deutlich stromsparender als der Zwei-Chip-Vorgänger.
für 273,90 € + 5,99€ Versand bei: elektropoint24.de



















