Lesen Sie in diesem Beitrag
- 1Funknetz einrichten
- 2Software installieren & Hardware anschließen
- 3Grundeinstellungen festlegen: Windows oder Hersteller-Tool?
- 4WLAN-Konfiguration: Das sind die wichtigsten Einstellungen
- 5Wireless Peer-to-Peer-Netz: Ad-hoc-Netzwerk einrichten
- 6Permanentes WLAN: Infrastrukturmodus- Einstellungen
- 7Kontakt zum Festnetz: Access-Point-Einrichtung
- 8Sehr bequem: Automatische Adresszuweisung durch DHCP
- 9Netzwerk abschotten: Absicherung des Access Points
- 10WLAN-Zugriffskontrolle: MAC-Adressfilter einrichten
- 11Probleme mit der Verbindung: So gehen Sie vor
- 12Ziemlich knifflig: WEP-Schlüssel eingeben
Ziemlich knifflig: WEP-Schlüssel eingeben
Alle modernen WLAN-Geräte bieten eine 128- beziehungsweise 64-Bit-WEP-Verschlüsselung für die Funknetzkommunikation an. Damit der Anwender den WEP-Schlüssel nicht umständlich eintippen muss, finden sich häufig so genannte "Phrasen-Generatoren", die aus einer Zeichenkette den Key berechnen, aber nicht immer problemlos funktionieren. Bei der manuellen Schlüsseleingabe gehen Sie so vor:
1. Wählen Sie die Verschlüsselungsart: 128 Bit (Standard) oder 64 Bit. Wählen Sie außerdem aus, ob Sie den Schlüssel im Hexadezimal-Schlüsselformat oder im Ascii-Schlüsselformat eingeben.
2. Geben Sie den WEP-Schlüssel in das entsprechende Eingabefeld der Konfigurations- Software ein. Wenn Sie beim Hexadezimal-Schlüsselformat 128 Bit gewählt haben, müssen Sie 26 Zeichen als WEP-Schlüssel in das Eingabefeld eintippen, bei 64 Bit sind es zehn. Sie dürfen nur Zahlen und die Groß- oder Kleinbuchstaben A, B, C, D, E und F verwenden. Beim Ascii-Schlüsselformat geben Sie für eine 128-Bit-WEP-Konfiguration einen 13-stelligen Schlüssel ein, für 64-Bit-WEPmuss der Schlüssel fünfstellig sein. Verwenden Sie nur Buchstaben und Zahlen und verzichten Sie auf Sonderzeichen.
3. Wählen Sie die Authentifizierungsart "Shared Key", falls eine entsprechende Auswahl angeboten wird.
4. Nachdem Sie alle Einstellungen vorgenommen haben, klicken Sie auf "Apply", "Submit" oder "OK", um Ihre Einstellungen zu speichern. Wenn Sie beispielsweise ein Notebook in zwei unterschiedlichen Funknetzen verwenden, etwa daheim und im Büro, sollten Sie die von den meisten Konfigurationshilfsprogrammen angebotenen WLAN-Profile verwenden. Einmal durchgeführte WLAN-Einstellungen lassen sich damit als Profil speichern und per Mausklick schnell wieder abrufen - das erspart Ihnen das umständliche Justieren der Netzwerkparameter nach einem Standortwechsel. Auch der Konfigurationsdialog von Windows XPbietet eine vergleichbare Funktion, die Sie unter "Bevorzugte Netzwerke" aktivieren.
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