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2. So klappt die Verbindung
Die Funkausrüstung - also Radiosender und -empfänger - ist bei allen Bluetooth-Geräten ähnlich. Damit sich die Geräte für bestimmte Aufgaben einsetzen lassen, beispielsweise zum kabellosen Drucken, besitzen sie spezielle Profile. Wenn sich zwei Geräte verbinden, informieren sie sich gegenseitig über ihre Profile - dann weiß jedes Gerät, welche Funktionen sein Gegenüber hat.
Die Kommunikation klappt nur zwischen Geräten mit den gleichen Profilen. Ein USB-Adapter und ein Bluetooth- Drucker, die beide HCRP (Hardcopy Cable Replacement Profile) unterstützen, tauschen miteinander Daten aus. Ein Access Point, der nur CIP (Common ISDN Profile) für die ISDN-Übertragung beherrscht, kann mit dem Drucker nichts anfangen.
Die verschiedenen Profile bauen teilweise aufeinander auf: So müssen alle Bluetooth-Komponenten GAP (Generic Access Profile) beherrschen, um überhaupt miteinander in Kontakt treten zu können. Ebenso grundlegend ist SDAP (Service Discovery Application Profile), mit dem die Bluetooth-Geräte Profile abfragen. Häufig verbreitet ist auch SPP (Serial Port Profile), das einen COM-Port emuliert und sich so beispielsweise zum Faxen nutzen lässt. Die darauf aufbauenden Profile bieten aber meist mehr oder speziellere Funktionen. Inzwischen gibt es rund 30 Bluetooth-Profile für sehr unterschiedliche Einsatzzwecke - von grundlegenden Funktionen wie Dateitransfer und Internet-Einwahl bis hin zu sehr speziellen Profilen, dank derer Bluetooth-Geräte Audio- und Videodaten austauschen oder sich als Fernbedienung nutzen lassen.
Da die Profile in der Firmware der Geräte enthalten sind, lassen sie sich bei Bedarf aktualisieren oder erweitern - ein Bluetooth-Gerät kann man so für einen neuen Einsatzzweck rüsten. Beispiel: Ein Handy verstand bisher nur SPP und ließ sich auf diese Weise von einem PDA als Modem nutzen. Um CTP (Cordless Telephony Profile) erweitert, kann man es an einem Access Point mit dem entsprechenden Profil als schnurloses Testnetztelefon einsetzen.
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