Schnäppchen oder Gurke
Aldi-PC Medion Akoya E4360 D 8338 (Februar 2010) im Test
Ob der Aldi-PC Medion Akoya E4360 D sein Geld wert ist und auch die Grafikkarte Nvidia Geforce GT 330 etwas taugt, prüft der ausführliche PC-WELT-Test.
Lesen Sie in diesem Beitrag
- 1Aldi-PC Medion Akoya E4360 D: Test & Video
- 2Aldi-PC Medion Akoya E4360 D: Grafikkarte Geforce GT 330 - die Mogelpackung
- 3Aldi-PC Medion Akoya E4360 D: weitere Hardware-Ausstattung
- 4Aldi-PC Medion Akoya E4360 D: die Schnittstellen
- 5Aldi-PC Medion Akoya E4360 D: Erweiterbarkeit und Software-Lieferumfang
- 6Aldi-PC Medion Akoya E4360 D: Rechenleistung
- 7Aldi-PC Medion Akoya E4360 D: Stromverbrauch
- 8Aldi-PC Medion Akoya E4360 D: Betriebsgeräusch
- 9Aldi-PC Medion Akoya E4360 D: Fazit & Alternativen
- 10Aldi-PC Medion Akoya E4360 D: Testergebnisse und technische Daten
Aldi-PC Medion Akoya E4360 D: Test & Video
Der Werbeprospekt des Aldi-PC Medion Akoya E4360 D liest sich zunächst einmal vielversprechend: Für 499 Euro offeriert der Discounter einen sehr gut ausgestatteten PC auf dem Stand der Technik. Brandneu ist beispielsweise der Prozessor Intel Core i3-530, den Aldi als "richtig stark" bezeichnet. Das ist gar nicht mal übertrieben, denn wie die Tempotests zeigen, kann sich die Rechenleistung des 2,93-GHz-Prozessors durchaus sehen lassen.
Besonderes Augenmerk widmet die PC-WELT der ominösen Grafikkarte, deren Modellbezeichnung Geforce GT 330 dem unbedarften Käufer suggeriert, bereits die Nachfolgegeneration der Geforce-200-Serie zu erwerben.
Wie unverfroren Nvidia hier die Käufer des Aldi-PCs aufs Glatteis führt und Haus-und-Hof-Lieferant Medion den Etikettenschwindel billigend in Kauf nimmt, lesen Sie auf der folgenden Seite.
Wie unverfroren Nvidia hier die Käufer des Aldi-PCs aufs Glatteis führt und Haus-und-Hof-Lieferant Medion den Etikettenschwindel billigend in Kauf nimmt, lesen Sie auf der folgenden Seite.
Prozessor hui: Zu mehr Geschwindigkeit verhilft der Doppelkern-CPU des Medion Akoya E4360 D beispielsweise die Technik Hyperthreading, die die Auslastung der Recheneinheiten spürbar verbessert, indem jeder Rechenkern als virtueller Zwei-Kern-Prozessor arbeitet. Zusätzliche Temporeserven bei Speicher-intensiven Anwendungen hält auch der dreistufige Pufferspeicher bereit - mit je 128 KB L1- und 512 KB L2-Cache pro physikalischem Rechenkern sowie dem gemeinsam genutzten 4 MB großen L3-Cache.
Allerdings fehlt dem Intel Core i3-530 beim Medion Akoya E4360 D die automatische Übertaktungsfunktion "Turbo Mode", die es beispielsweise dem großen Bruder Intel Core i5-661 erlaubt, einen Rechenkern mit 266 MHz mehr laufen zu lassen. Dafür schaltet der Prozessor im Energiesparmodus auf 1333 MHz herunter und reduziert die Kernspannung - das drückt den Stromverbrauch des Aldi-PCs Medion Akoya E4360 D im Desktop-Modus auf traumhaft niedrige 53 Watt.
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