Preisknaller der All-In-Ones
Aldi-PC Medion Akoya P4010 D (MD 8850) im Test
Mogelpackung oder Wundertüte: Der Medion Akoya P4010 D ist der erste All-In-One-PC von Aldi. Der Test prüft, ob der Alleskönner sein Geld wert ist.
Lesen Sie in diesem Beitrag
- 1Aldi-PC im Test: All-In-One Medion Akoya P4010 D (MD 8850)
- 2Schnittstellen und Lieferumfang des Aldi-PC Medion Akoya P4010 D
- 3Rechenleistung des Aldi-PC Medion Akoya P4010 D
- 4Stromverbrauch und Lautstärke des Aldi-PC Medion Akoya P4010 D
- 5Full-HD-Tauglichkeit und Bildschirmqualität des Aldi-PC Medion Akoya P4010 D
- 6Fazit & Alternativen zum Aldi-PC Medion Akoya P4010 D
- 7Medion Akoya P4010 D (MD 8850): Testergebnisse und technische Daten
Aldi-PC im Test: All-In-One Medion Akoya P4010 D (MD 8850)
Mit dem ersten All-In-One-PC von Aldi, dem Medion Akoya P4010 D, sind die Alleskönner mit integriertem Monitor, TV-Tuner, Webcam und WLAN-Modul im Massenmarkt angekommen. Aldi setzt bei seiner Premiere auf einen 21,5-Zoll-Touchscreen, den der Discounter größtenteils mit Notebook-Hardware kombiniert. Wie unsere Messungen belegen, wirkt sich das ausgesprochen positiv beim Stromverbrauch und Betriebsgeräusch aus. Da Aldi beim Medion Akoya P4010 D auf den Atom-Prozessor von Intel verzichtet, kommt auch die Rechenleistung des Aldi-PCs nicht zu kurz.
Ausstattung: Der 21,5-Zoll-Touchscreen des Aldi-PCs Medion Akoya P4010 D arbeitet im 16:9-Breitbildformat mit einer physikalischen Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten und unterstützt damit den Full-HD-Standard. Die Hauptlast der Video-Decodierung im Medion Akoya P4010 D trägt der im Nforce-730i-Chipsatz integrierte mobile Grafikkern Geforce 9100M mittels der Purevideo-HD-Technik von Nvidia. Die vergleichsweise rechenstark Notebook-CPU des Medion Akoya P4010 D, der Intel Pentium Dual Core T4400 mit 2,2 GHz Taktfrequenz, einem Megabyte L2-Cache und zwei Rechenkernen, ist deshalb beim Abspielen von Full-HD-Videos meist nur zu 20 Prozent ausgelastet.
Zur weiteren Hardware-Ausstattung des Aldi-PCs Medion Akoya P4010 D gehören vier Gigabyte DDR2-Speicher und die 1000 Gigabyte große 3,5-Zoll-Festplatte Seagate Barracuda LP ST31000520AS. Aldi hat die grüne Festplatte, die mit 5900 Umdrehungen pro Minute arbeitet, in eine System-Partitionen mit 910 GB sowie eine Recovery-Partition mit 20 GB aufgeteilt. Im Test konnte das SATA-300-Laufwerk gute bis sehr gute Datenraten und flotte Zugriffszeiten auf der Habenseite verbuchen - einzig die Praxis-Kopierleistung ließ zu wünschen übrig. Einer grünen Festplatte gut zu Gesicht stehen die niedrigen Verbrauchswerte, dafür enttäuschte der Geräuschpegel unter Last.
Ein optisches Laufwerk hat Aldi ebenfalls im Medion Akoya P4010 D verbaut. Der DVD-Brenner Hitachi GSA-T50N im Slim-Gehäuse liest und beschreibt alle CD- und DVD-Formate inklusive DVD-RAM. Schade: Blu-Ray-Medien kann der 8fach-Brenner nicht lesen. Die Sound-Ausgabe im Medion Akoya P4010 D übernimmt der häufig anzutreffende HD-Audiochip von Realtek. Hinzu kommen die im Gehäuse integrierten Stereolautsprecher und eine 1,3-Megapixel-Webcam. Zudem verbaut Aldi im Medion Akoya P4010 D einen Dual-Tuner für analoge TV-Signale und den DVB-T-Empfang. Gut ist es um die Netzwerk-Konnektivität des Aldi-PCs bestellt. Der Medion Akoya P4010 D unterstützt Gigabit-Ethernet und das integrierte WLAN-Modul funkt im schnellen 802.11n-Standard. Nur Bluetooth beherrscht der Medion Akoya P4010 D nicht.
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