In einem Werbespot vergleicht Microsoft ein Windows 8 Tablet mit dem iPad und macht sich über Apples Siri lustig. mehr
Was ist Siri?
Mit der Einführung von Apples iPhone 4S und dem neuen Betriebssystem iOS 5 im Oktober 2011 erblickte auch die Spracherkennungs-Software Siri als fest integrierte App das Licht der Welt. Siri war dann auch für viele Käufer des iPhone 4S ein elementarer Grund ihrer Kaufentscheidung, denn diese Software ist mehr als nur eine einfache Spracherkennung ohne tieferen Sinn. Zwar lässt sich mit Siri auf einem oberflächlichen Niveau auch recht gut "plaudern", gedacht ist Apples Geniestreich aber als persönliche Assistentin. So versteht Siri viele Fragen anhand seines ausgefeilten und sich selbst erweiternden Spracherkennungs-Algorithmus und kann diese durch eigene Internetrecherchen und unter Einbeziehung weiterer Apps des Systems oft nutzbringend beantworten. Es ist nicht notwendig das Kommando oder die Frage nur auf Schlagwörter zu kürzen, Siri erkennt weitestgehend den natürlichen Satzbau und dessen Bedeutung.Siri kennt die Wettervorhersage, weiß wo im nahen Umkreis der neue James Bond im Kino gespielt wird, weist den Weg zum nächsten China-Restaurant und kann auch die Entfernung zwischen zwei Orten exakt berechnen. Besonders hilfreich ist die Möglichkeit der Spracheingabe von Terminen, dem Vorlesen aus E-Mails und der Anwahl eines Gesprächspartners aus dem Telefonbuch per Stimme.
Apples Entwickler bewiesen bei der Programmierung der Software durchaus Humor. Neben einfachen Kommandos wie "Verschiebe den Termin mit Paul auf Donnerstag um 10 Uhr" hat Siri nämnlich auch auf eine Frage wie "Wo kommst Du her?" eine schlagkräftige Antwort. "Es steht doch auf dem Karton. Ich wurde von Apple in Kalifornien entwickelt." Die Frage nach dem Sinn des Lebens kann Siri ebenfalls beantworten: "42".
Siri ist auch im aktuellen Apple-System iOS 6 fest integriert und auf iPhone 5, iPod Touch (5. Generation), iPad (3. und 4. Generation) und iPad Mini in den Sprachen Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Japanisch, Chinesisch, Koreanisch und Italienisch verfügbar.
Mit Maluuba und Nina stehen zwei weitere digitale Sprachassisten in den Startlöchern und sollen künftig auch Nutzern von Android-Geräten die Steuerung per Spracherkennung ermöglichen.



















