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Die Akte der verbotenen Smartphone-Apps

06.05.2011 | 10:36 Uhr |

Brutal, politisch inkorrekt und ethisch bedenklich: wir zeigen Ihnen acht der kontroversesten Smartphone-Apps und warum sie von der Bildfläche verschwunden sind.

Sieht man einmal von den rigiden App-Vorschriften von Apples App-Store ab, sind Betriebssystem-Hersteller wie Google (Android Apps) und RIM (Blackberry App World) sehr freigiebig, was die Veröffentlichung neuer Anwendungen angeht. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie jedwede Smartphone-App auf ihren Plattformen dulden. In den letzten paar Jahren haben sowohl Apple, als auch Google und RIM immer mehr Apps vom Markt genommen, die entweder zu offensiv waren, oder gesetzlich und ethisch fragwürdig. Im folgenden nennen wir acht der berüchtigsten Anwendungen für iOS, Android und Blackberry.

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Phantom Alert - Tschüss, Polizei! Eigentlich ist Phantom Alert nur eine von vielen ortsbasierten Anwendungen , die vor allem in den USA die demokratischen Senatoren in Aufruhr versetzten. Phantom Alert zeigt dem Nutzer nämlich, wo die Polizei Kontrollstationen aufgebaut hat, um Fahrer auf ihren Alkoholspiegel im Blut zu testen. Bisher hat lediglich RIM die App Phantom Alert aus seiner App World entfernt. Der gleichnamige Hersteller Phantom Alert verteidigt seine Anwendungen hingegen mit der Begründung, dass die Smartphone-App den Fahrer abschrecke, sich betrunken ans Steuer zu wagen, weil sie ihm zeigt, an wie vielen verschiedenen Orten er in eine Kontrolle geraten kann. Phantom Alert CEO Jake Scott gibt sogar zu, die App zeige mehr Kontrollpunkte an, als eigentlich existierten, denn Phantom Alert fasst Infos zu Alkohol-Kontrollen, Geschwindigkeitskontrollen und Infrarotkameras zusammen.

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Gay Cure - schwulenfeindlich Die App von Hersteller Exodus hat nur ein selbst festgesetztes Ziel: "Gnade und Wahrheit in eine Welt zu bringen, die von Homosexualität belastet wird". Für Apple offensiv genug, um Gay Cure aus seinem Store zu verbannen. Exodus behauptet von sich selbst, er sei "die weltweit größte Anlaufstelle für all diejenigen, die damit kämpfen, sich ungewollt vom gleichen Geschlecht angezogen zu fühlen". Apple begründete seine Entscheidung, Gay Cure aus dem Store zu entfernen, damit, dass sie "die Entwickler-Richtlinien verletzt und eine große Bevölkerungsgruppe beleidigt".

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