Der Sicherheitsdienstleister Secunia vergleicht Software-Schwachstellen in regelmäßigen Berichten. Schaut man sich die Browser in den Berichten an, so ergibt sich folgendes Bild: Bisher 54 Sicherheitslücken im Firefox 3.5, 32 Schwachstellen im IE 8, 16 in Safari 4, neun in Google Chrome 4 und nur sechs Schwachstellen in Opera 10.
Die Aussagekraft dieses Vergleichs ist aber nicht unanfechtbar: Den Secunia-Bericht von 2008 hatte Mozilla heftig kritisiert, weil man beim Firefox alle Lücken veröffentliche, andere Browser-Entwickler aber intern entdeckte Fehler nicht veröffentlichen würden. Außerdem ist nicht nur die Zahl der Lücken ein wichtiges Kriterium für die Sicherheit, sondern auch die Zeit, die bis zum Schließen derselben vergeht.
Trotzdem ist die Tendenz zumindest für Opera glaubwürdig. Der Browser aus Norwegen ist kaum verbreitet und führt eigentlich zu Unrecht im Web neben Riesen wie dem Internet Explorer und Firefox ein Schattendasein. Deshalb ist er aber auch viel weniger im Fokus der Hacker und Malware-Programmierer und damit vergleichsweise sicher.
Ein weiteres Opera-Plus ist der Schutz der Privatsphäre durch einen Modus, der keine Surfdaten auf dem Rechner hinterlässt. Zwar bleiben beim Seitenbetreiber und Ihrem Internetprovider immer noch Surf-Spuren zurück, vor einem schnüffelnden Kollegen oder neugierigem Familienmitglied sind Sie aber sicher. Private-Browsing gibt es auch bei anderen Browsern, Opera legt auf Wunsch aber sogar private Tabs gleichzeitig neben den normalen Tabs an.
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