01.12.2007, 08:55

Thorsten Eggeling, Christian Löbering

TOP 10 - PC-WELT-Tools (Teil 2)

Platz 1: pcwPatchloader & pcwUltimateLoader

Das beliebteste PC-WELT-Script - der pcwUltimateLoader - verbindet den pcwPatchLoader und dem pcwMegaLoader in einer Oberfläche und holt Ihnen alles von der Microsoft-Website, was nützlich und gratis ist - ohne Rumsuchen und viel Geklicke.

Wenn Sie Windows einsetzen - egal ob etwa XP oder Vista, haben Sie nicht nur das Recht, sondern fast die Pflicht, das System jeden Monat zu aktualisieren. Mit unserem bewährten pcwUltimateLoader im PatchLoader-Modus holen Sie sich nicht nur ein maßgeschneidertes Update-Archiv, sondern können auch gleich eine XP-Setup-CD mit allen Updates erstellen.
Unser Tool arbeitet eng mit dem Microsoft-Standardwerkzeug Baseline Security Analyzer zusammen, das unter Windows 2000, XP - und jetzt auch Vista - prüft, ob das installierte System über alle aktuellen Sicherheits-Updates verfügt. Die aktuelle Version arbeitet mit einer neuen Prüfroutine und der neuen Patch-Datenbank Wsusscn2.CAB. So geht´s:
1. pcwPatchLoader starten: Wenn Sie den pcwUltimateLoader per Doppelklick laden, erscheint standardmäßig die PatchLoader-Oberfläche. Falls Sie sich aktuell im „MegaLoader“-Modul befinden, klicken Sie auf den Button „PatchLoader öffnen“.

2. Verzeichnis wählen: Hier wählen Sie über die Schaltfläche „“ ein Haupt-Zielverzeichnis aus, in dem Sie Ihr Update-Archiv anlegen möchten. Wählen Sie am besten einen eigen Ordner - es muss ein anderer sein als der, in dem der pcwUltimateLoader liegt. Außerdem darf der Pfadname keine Umlaute enthalten. Die gewählte Partition sollte mindestens 3 GB freien Platz bieten. Idealerweise sollte der Ordner nicht auf der Systempartition liegen, es könnte schließlich sein, dass Sie diese im Notfall formatieren müssen. Über die Schaltfläche „" können Sie ebenfalls ein alternatives Zielverzeichnis vergeben, müssen es aber nicht. Dieser Ordner ist zum Beispiel dann praktisch, wenn Ihr Rechner sich in einem lokalen Netz befindet, in dem bereits ein Server einen Teil der Updates freigibt. Wenn Sie diese Freigabe als alternatives Zielverzeichnis nennen, sparen Sie sich den Download der dort vorliegenden Updates. Zusätzlich können Sie die Schaltfläche „Relevante Updates in das Haupt-Zielverzeichnis kopieren" aktivieren, um die für Ihr System wichtigen Updates vom Server lokal zu spiegeln.
3. Zusatzoptionen: Wenn Sie die Setup-Datei des aktuellen Service Packs für Ihr System noch nicht haben, aktivieren Sie die Klickbox neben „Windows XP SP2 downloaden (265 MB)“ beziehungsweise die passende für Ihr System. Wenn Sie auch Sicherheits-Updates zu Office oder anderen installierten Microsoft-Anwendungen berücksichtigen möchten, aktivieren Sie noch die Klickbox neben „Kritische ‚Nicht-Windows’-Updates ebenfalls laden“. Die Klickbox „Brenntools ebenfalls herunterladen (11,8 MB)“ wählen Sie aus, wenn Sie den Brennvorgang beim Anlegen einer Setup-CD automatisieren möchten.
4. System prüfen: Nun klicken Sie auf „Überprüfen“, um den ersten Check durchzuführen. Beim ersten Mal lädt das Tool eine ganze Reihe von Hilfsprogrammen herunter. Dann prüft es mit Hilfe des Baseline Security Analyzers, welche Updates für die Sicherheit Ihres Systems relevant sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Updates installiert sind oder nicht. Die ermittelte Liste vergleicht das Tool dann mit dem Inhalt des Haupt-Zielverzeichnisses: Updates, die dort schon liegen, werden aus der Liste gestrichen. Noch fehlende Updates listet das Tool im Dialog auf.
5. Updates laden: Eine Neuerung ist besonders für Anwender mit langsamen Internet-Verbindungen nützlich (Modem). Sie können Einträge aus dieser Liste entfernen. Wenn Sie zum Beispiel maximal Zeit haben, um fünf Updates herunterzuladen, wählen Sie einfach alle ab, die Sie nicht sofort brauchen und laden diese dann beim nächsten Mal. Standardmäßig sind natürlich immer alle Updates zum Herunterladen markiert. Mit Klick auf „Laden“ holen Sie alle gelisteten Updates in Ihr „Ziel-Verzeichnis“.
6. Updates installieren: Über die Schaltfläche „Installieren“ können Sie nun alle Updates des Archivs, die aktuell noch nicht installiert sind, in einem Rutsch einrichten. Nach dem Abschluss der Sammelinstallation starten Sie den Rechner neu.
7. Patch Day: Damit Ihr Update-Archiv immer auf dem neuesten Stand ist, sollten Sie Ihr System zum „Patch Day“ (jeden zweiten Dienstag im Monat ab 20 Uhr) mit dem pcwUltimateLoader überprüfen und neue Patches herunterladen. Natürlich können Sie die neuen Updates dann auch jeden Monat über „Installieren“ einbinden, falls Sie nicht die automatische Update-Funktion nutzen und einen genauen Überblick haben wollen, was auf ihren Rechner gelangt.
8. Daten für die Setup-CD: Am komfortabelsten ist es natürlich, Windows gleich inklusive aller Patches zu installieren. Kein Problem: Mit unserem Tool brennen Sie aus dem Update-Archiv und Ihrer XP-Setup-CD oder -Recovery-CD eine XP-Setup-CD, auf der Service Pack 2 und alle Updates integriert sind. Wenn Sie nur über eine Recovery-CD oder -Partition verfügen, müssen Sie die Systemdateien zunächst aufbereiten. Wie Sie das tun, erfahren Sie im Artikel „Vollwertiges XP aus einer Recovery-CD“. Den Abschnitt „Setup-Ordner vorbereiten“ können Sie ignorieren - unser Tool erledigt die dort beschriebenen Anpassungen automatisch.
9. Setup-CD anlegen: Wenn Sie zuvor die Brenn-Tools heruntergeladen haben, wählen Sie nun über die Drop-down-Liste neben „CD/DVD-Brenner“ den Laufwerksbuchstaben Ihres Brenners aus. Dann legen Sie die XP-CD ein und klicken auf „Setup-CD/DVD anlegen“. Wenn Sie den „i386“-Ordner aus Ihren Recovery-Medium extrahiert haben (siehe Schritt 8), legen Sie das Medium nicht ein, sondern klicken gleich auf „Setup-CD/DVD anlegen“. Im ersten Dialog tragen Sie dann den Pfad zu Ihrem Ordner \RealXP ein. Nachdem das Tool alle Setup-Dateien kopiert und das Service Pack 2 und die Updates eingebunden hat, legt es ein bootfähiges Image an und brennt es.
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