Abzocke im Web

iPhone oder iPod gratis: Doch oft gehen die Leute leer aus

Gibt’s den iPod wirklich kostenlos? Bei solchen Angeboten
zahlen Sie auf Umwegen, etwa indem Sie Ihre Adresse und Ihre
persönlichen Daten preisgeben müssen
Vergrößern Gibt’s den iPod wirklich kostenlos? Bei solchen Angeboten zahlen Sie auf Umwegen, etwa indem Sie Ihre Adresse und Ihre persönlichen Daten preisgeben müssen
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In eine ähnliche Richtung geht eine Masche, die an Schneeballsysteme per Brief erinnert, wie sie in den 80er- und 90er-Jahren bekannt waren. Sie melden sich an bei einem Dienst wie www.yourfreeiphone.com oder www.YourPS34Free.com, der Ihnen für eine bestimmte Zahl von Anmeldungen Ihrer Freunde und Bekannten kostenlos einen iPod, ein iPhone oder ein Notebook verspricht. Sie müssen sich auf der Site noch für eine andere kostenlose Dienstleistung entscheiden, entweder ein Probe-Abo, eine Beratung in Geldfragen oder eine Anmeldung bei einer weiteren Site. Dafür kassiert der Betreiber der Get-free-Site einen kleineren Geldbetrag, über den er Ihre Sachprämie finanziert.
Schneeballprinzip: Danach sollen Sie die Namen und Mailadressen der Leute angeben, die Sie ebenfalls zum Mitmachen animieren wollen. Alle erhalten einen persönlichen Link, über den das System weiß, auf welchem Weg ein Kunde dazugekommen ist. Wenn sich genügend Ihrer Freunde und Bekannten registrieren, kann der Dienst deren persönliche Daten ebenfalls weiterverkaufen.
Zwei Haken hat das Ganze: Sie können erstens nicht nachvollziehen, ob der Dienst fair spielt und Sie Ihre Prämie wirklich bekommen werden. Zweitens kommt etwa beim iPhone natürlich ein Vertrag mit Kosten auf Sie zu.

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