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26.08.2010, 09:33

Panagiotis Kolokythas, Maximilian Gaub

iPad verspeist Netbook

Tablet-Alternativen zum iPad

Drei Millionen verkaufter Geräte in 80 Tagen: Apple hat mit dem iPad den Grundstein für einen neuen Markt gelegt. Welche Konkurrenten wie reagieren - und welche Unternehmen unter dem iPad leiden.
Es gibt Propheten, deren Visionen überholen sich manchmal selbst. 2003 zum Beispiel orakelt der Messias der Computerbranche: "Tablets werden scheitern." Apple-Boss Steve Jobs war das. Die Prognose war damals nicht aus Luft gegriffen: Marktanalysten notierten Talfahrt um Talfahrt der Flachbildschirme mit integriertem Computer. Kaum jemand wollte auf einem Screen mit einem Stiftchen navigieren.
Marktmotor iPad: von null auf sechs Prozent in vier Monaten
Sieben Jahre später veröffentlicht Apple einen Tablet-PC: das iPad - ohne Stift und mit gigantischem Erfolg: Apple schafft mit dem Gerät einen neuen Markt. Bis Ende August 2010 verkauft das Unternehmen weltweit fast 3,5 Millionen Geräte. Das iPad nimmt damit im zweiten Quartal des Jahres bereits sechs Prozent der gesamten mobilen Computerbranche ein. Mit deutlich steigender Tendenz: Analysten rechnen mit über sechs Millionen verkauften Exemplaren bis Ende des Jahres.
Fast 13 Millionen Stück wird der Tablet-PC-Markt dann insgesamt groß sein, schätzen Marktbeobachter. Fast jedes zweite Gerät also hätte ein Apfel-Logo. Eine Zahl, die als untere Grenze gelten darf: Andere Analysten erwarten, dass Apples Anteil am Tablet-Markt Ende 2010 bei 85 Prozent liegen wird. In jedem Fall bleibt das Unternehmen aus Cupertino noch eine Weile dominant. "Apple wird seinen Vorsprung bis mindestens Ende 2011 halten", schreiben die Analysten von Canalys, die das Wachstum des Marktes auf 66 Millionen Geräte bis zum Jahr 2014 taxieren. Und prophezeien, dass 2012 mehr Tablets als Netbooks verkauft werden.
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