iPad statt EeePC

Das Ende der Netbooks

Montag den 31.01.2011 um 09:00 Uhr

von Thomas Rau

Apple iPad 9.7 16GB Wi-Fi + 3G schwarz
Apple iPad 9.7 16GB Wi-Fi + 3G schwarz
Preisentwicklung zum Produkt
Der Netbook-Killer? Apple iPad
Vergrößern Der Netbook-Killer? Apple iPad
© 2014
iPad statt EeePC: Dieses Jahr werden mehr Tablet-Computer als Netbooks verkauft. Braucht man Netbooks überhaupt noch? Wir meinen: Ja. Und nennen fünf Gründe, warum Netbooks noch nicht tot sind.
Es war ein Risiko: Der Hersteller hatte zwar einen großen Namen. Aber jetzt wagte er sich mit einer völlig neuen Produktkategorie auf den Markt – und landete einen sensationellen Erfolg. Experten und Kunden waren begeistert. Schnell brachten andere Hersteller ähnliche Produkte heraus: Die Preise fielen, trotzdem wurden die Produkte immer ausgereifter und besser ausgestattet. Alle waren sich einig: Den Netbooks steht eine große Zukunft bevor.
 
Das war vor drei Jahren als Asus mit dem EeePC 701 das erste Netbook auf den Markt brachte. Doch die Ära der Netbooks scheint schon wieder vorbei zu sein. Experten und Käufer lieben jetzt Tablet-Computer, besonders das iPad, bei dessen Vorstellung Apple-Chef Steve Jobs schon die Totenglocke für Netbooks läutete: Sie seien nur billige Notebooks und eigentlich für nichts wirklich zu gebrauchen.

Was sagen die Hersteller?

Gut und teuer: Tablet-PC Samsung Galaxy Tab
Vergrößern Gut und teuer: Tablet-PC Samsung Galaxy Tab
© 2014

Eigentlich gibt es kein Duell zwischen Netbooks und Tablets: Es ist ein Duell zwischen Netbooks und dem iPad. Denn Apple besetzt derzeit 95 Prozent des Tablet-Marktes. Das soll sich aber ändern: Besonders die Netbook-Marktführer Acer und Asus wollen vom Tablet-Boom profitieren und bringen zur CeBIT ihre ersten Tablet-Rechner auf den deutschen Markt . Ihre Hoffnung: Netbooks sollen sich mindestens so gut verkaufen wie bisher. Und oben drauf kommen noch die verkauften Tablets. So lief es zumindest damals, als die Netbooks starteten: Notebooks wurden weiterhin in großen Mengen verkauft – und als Zweit- oder Drittrechner leisteten sich viele Käufer ein Netbook.

 

Surfpads gegen Netbooks
Surfpads gegen Netbooks

Was sagen die Marktforscher?

Netbooks sind auf dem absteigenden Ast – das scheinen aktuelle Verkaufszahlen zu belegen: Im letzten Quartal 2010 ging der Netbook-Absatz in Westeuropa nach Zahlen des Marktforschungsinstitutes IDC um 29 Prozent gegenüber 2009 zurück. Der Grund: Viele Käufer wollten sich zu Weihnachten kein Netbook kaufen – sie warten lieber auf die neuen Tablet-Computer , die 2011 herauskommen sollen.

Montag den 31.01.2011 um 09:00 Uhr

von Thomas Rau

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