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Diese Tablets fordern das iPad heraus

26.07.2011 | 14:00 Uhr |

Das iPad ist aktuell wohl das beste Tablet – noch. Denn viele Tablets stehen in den Startlöchern, die in den nächsten Wochen Jagd auf das iPad machen wollen. In der PC Welt Tablet-Übersicht finden Sie einige neue Tablets, die bis zum Herbst 2011 erscheinen und das Zeug zum iPad-Killer haben.

HP Touchpad

Der iPad-Herausforderer aus dem Hause Hewlett Packard setzt nicht auf das Betriebssystem Android: HP verwendet für das Touchpad das ehemalige Palm-Betriebssystem WebOS. Das Display gleicht mit 9,7 Zoll Diagonale und einer Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkten dem iPad. Ein 1,2-GHz-Dual-Core-Prozessor von Intel treibt das Tablet an. Ins Internet kommen Sie per WLAN, 3G fehlt. Das 16-GB-Modell kostet 480 Euro, die 32-GB-Variante ist für 580 Euro zu haben.

iPad-Konkurrent mit WebOS: HP Touchpad
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© HP

Prognose: WebOS fehlt es an Apps, um für Privatanwender interessant zu sein. Doch pfiffige Ideen wie der Dateiaustausch per Berührung zwischen Tablet und Smartphone (Touch-to-Share) und die Touchstone-Docking-Station mit induktiver Ladetechnik können das HP Touchpad zum Lieblings-Tablet für Business-Anwender machen.

iPad-Killer-Potential: gering

Die besten Tablets im Vergleich
 

Klapp-Tablet: Das S2 von Sony besitzt zwei 5,5 Zoll große Bildschirme
Vergrößern Klapp-Tablet: Das S2 von Sony besitzt zwei 5,5 Zoll große Bildschirme
© Sony

Sony S1 und S2

Sony wird gleich zwei Android-Tablets auf den Markt bringen: Das S1 besitzt ein 9,4 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1280 x 768 Bildpunkten. Auf der Rückseite ist das S1 leicht gewölbt – so kann man es wie eine Zeitschrift mit einer Hand halten. Liegt das Tablet auf dem Tisch, verspricht die leichte Schräglage einen besseren Einblickwinkel.
Das Sony S2 sieht aus wie ein Brillenetui: Aufgeklappt schaun Sie auf zwei 5,5 Zoll große Bildschirme, die sich entweder unabhängig oder in Kombination zueinander konfigurieren lassen. Sony will dem S2 Apps mitliefern, die diese Display-Aufteilung ideal ausnutzen. Beide Tablets arbeiten mit Honeycomb (Android 3.0) und besitzen WLAN sowie 3G.

Prognose: Das interessante Design macht die Tablets zum Hingucker. Sonys großes Angebot an Filmen, Musik und Spielen (Playstation) wird dafür sorgen, dass Sie auf den Geräten auch Top-Inhalte zu sehen bekommen.

iPad-Killer-Potential: hoch

Tablet-Paar von Lenovo: Das Ideapad K1 und das Thinkpad Tablet
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© Lenovo

Lenovo Ideapad K1 und Thinkpad Tablet

Ebenfalls mit zwei Tablets wagt sich Notebook-Hersteller Lenovo auf das Tablet-Parkett unserer Übersicht: Das Ideapad K1 und das Thinkpad Tablet besitzen beide ein 10,1-Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 1280 x 800. Auf beiden Geräten läuft das Betriebssystem Android 3.1, auch dieses Release wird von Google unter Honeycomb geführt.

Mit dem Dual-Core-Prozessor Nvidia Tegra 2 bringt Lenovo die beiden Tablets auf Touren. Das Ideapad K1 für 400 Euro besitzt einen Mini-HDMI-Anschluss, das Thinkpad Tablet, dessen Preis je nach Ausstattung zwischen 460 und 630 Euro liegen wird, will mit einem besonders blickwinkelstabilen IPS-Panel und kratzunempfindlichen Gorilla-Glas überzeugen.

Prognose: Das Ideapad K1 besticht mit seinem günstigen Preis im Kreise der Privatanwender, während das Thinkpad-Tablet vor allem bei Geschäftsanwendern punkten kann, die nicht auf Insellösungen wie das HP Touchpad oder Blackberrry Playbook setzen wollen.

iPad-Killer-Potential: mittel

Die besten Tablets mit 7-Zoll-Bildschirm

Toshiba Thrive: Der neueste Versuch von Toshiba, im Tablet-Markt Fuß zu fassen.
Vergrößern Toshiba Thrive: Der neueste Versuch von Toshiba, im Tablet-Markt Fuß zu fassen.
© Toshiba

Toshiba Thrive

Nach dem wenig erfolgreichen Folio, wagt Toshiba mit dem Thrive einen zweiten Anlauf im Tablet-Markt: Das Android-Gerät mit 10,1-Zoll-Bildschirm will sich mit seinen vielen Anschlüssen von der Konkurrenz absetzen: Es bietet HDMI, USB sowie Mini-USB und einen SD-Kartenleser. Absolute Ausnahme bei den Tablets: Beim Toshiba Thrive lässt sich der Akku wechseln – mit einem Zweitakku sind Sie so noch unabhängiger von der Steckdose. Das Thrive kommt per WLAN ins Internet, eine 3G-Version soll es erstmal nicht geben.

Prognose: Der Wechsel-Akku macht das Thrive einzigartig. Doch ob das reicht um in die Liga der Top-Tablets aufzusteigen?

iPad-Killer-Potential: mittel

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