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PC-Virtualisierung mit Virtual PC 2007

20.02.2009 | 11:26 Uhr |

Zum Testen von Software und für das Surfen in einer abgeschotteten Umgebung eignet sich ein virtueller PC. Der Gratis-Virtualisierer Virtual PC 2007 ist besonders gut auf Windows-Betriebssysteme abgestimmt. Die Installation unter Windows XP und Vista ist innerhalb weniger Minuten erledigt.

Installation
Die knapp 30 MB große Setup-Datei von Virtual PC 2007 ist über einen Assistenten schnell installiert und betriebsbereit. Offiziell arbeitet Virtual PC 2007 nur mit Windows XP Professional und Vista zusammen. Das Programm weist darauf bei der Installation und beim ersten Start von Virtual PC hin. Die Software funktioniert jedoch auch problemlos mit Windows XP Home und allen Editionen von Vista. Bestätigen Sie den entsprechenden Hinweis mit einem Klick auf den Button „OK“, und setzen Sie das Setup fort. Nach dem ersten Start von Virtual PC 2007 startet automatisch ein Assistent, der beim Einrichten einer virtuellen Maschine hilft. Klicken Sie zwei Mal auf „Weiter“, und tippen Sie einen Namen für Ihre virtuelle Maschine ein, etwa die Bezeichnung des Betriebssystems, das Sie später installieren möchten. Wählen Sie mit einem Klick auf den Button „Durchsuchen…“ einen Ordner aus, in dem der virtuelle PC gespeichert werden soll. Klicken Sie anschließend auf „Weiter“, und wählen Sie über das Ausklappfeld das Betriebssystem aus, das Sie im virtuellen PC installieren möchten. Legen Sie fest, wie viel Arbeitsspeicher der virtuelle PC erhalten soll, also wie viel RAM vom echten PC abgezwackt wird. Dazu klicken Sie auf „Weiter“ und „Anpassung des Arbeitsspeichers“. Um mit dem System flüssig arbeiten zu können, sollten Sie für Windows XP mindestens 256 MByte und für Vista 512 MB über den Schieberegler einstellen. Mit „Weiter, Neue virtuelle Festplatte“ gelangen Sie zur Einrichtung der virtuellen Festplatte. Über „Durchsuchen...“ legen Sie den Speicherort für die virtuelle Festplatte fest. Nach einem Klick auf den Button „Weiter“ zeigt Ihnen Virtual PC 2007 eine kurze Übersicht über die von Ihnen vorgenommene Basiskonfiguration des virtuellen Systems an. Zum Abschluss der Konfiguration klicken Sie auf „Fertig stellen“.

Über die Virtual PC-Konsole können Sie virtuelle Computer einrichten
Vergrößern Über die Virtual PC-Konsole können Sie virtuelle Computer einrichten
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Virtuellen PC bedienen
Die „Virtual PC-Konsole“ ist zentrales Steuerelement der Virtualisierungs-Software. Mit den vier Buttons rechts lassen sich neue PCs anlegen, deren Einstellungen bearbeiten und virtuelle Computer starten sowie aus der Konsole löschen. Für die Installation eines Betriebssystems legen Sie die Setup-CD/-DVD in das Laufwerk ein. Markieren Sie dann links in der Konsole Ihren virtuellen PC, und klicken Sie rechts auf „Starten“ – oder klicken Sie doppelt auf den Name der virtuellen Maschine. Der Bootvorgang beginnt. Falls das Booten nicht klappt, rufen Sie in der Menüleiste des virtuellen PCs „CD“ auf und wählen „Physikalisches Laufwerk [...] verwenden“. Mit dem Hotkey Alt Gr verlassen Sie das Gastfenster und kehren zum Windows-Desktop zurück.Die Installation des Betriebssystems auf dem virtuellen PC läuft wie gewohnt ab. Etwas Geduld müssen Sie allerdings mitbringen, denn das Kopieren und Einrichten des Betriebssystems innerhalb von Virtual PC dauert länger als auf einem echten PC. Entfernen Sie die Installations-CD/-DVD, bevor Sie den virtuellen PC das erste Mal starten.

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