Die Zuverlässigkeitsüberwachung ist ein Snap-In für die Microsoft Management Console (MMC), das einen Überblick über die Systemstabilität sowie eine Trendanalyse mit Detailinformationen zu Ereignissen liefert, die sich auf die Stabilität des Gesamtsystems auswirken. Die Aufzeichnung entsprechender Daten beginnt mit der Systeminstallation. Bis Daten über einen Zeitraum von 28 Tagen zur Verfügung stehen, wird der Stabilitätsindex im Diagramm als gepunktete Linie dargestellt. Erst danach ist eine Messbasis für eine Berechnung vorhanden.
In der oberen Hälfte der Zuverlässigkeitsüberwachung sehen Sie das Systemstabilitätsdiagramm und einen Kalender für die Auswahl eines Datums oder eines Datumsbereichs. Die Zuverlässigkeitsüberwachung speichert Verlaufsdaten für Systemstabilität und Zuverlässigkeitsereignisse über einen Zeitraum von einem Jahr. Im Systemstabilitätsdiagramm wird der fortlaufende Stabilitätsindex für das Betriebssystem angezeigt. In Windows Vista deckt das Diagramm einen Zeitraum von einem Monat ab.
Am unteren Rand des Systemstabilitätsdiagramms sehen Sie fünf Kategorien für Zuverlässigkeitsereignisse, die in die Stabilitätsberechnung für das System eingehen. Wenn Sie auf das Pluszeichen (+) neben einer Kategorie klicken, werden die Ereignisse für das gewählte Datum bzw. den gewählten Datumsbereich angezeigt. Die Zuverlässigkeitsüberwachung rufen Sie am besten über die Computerverwaltung auf, wie auch den Systemmonitor. Für jeden Ereignistyp sind folgende Daten verfügbar: "Installierte/Deinstallierte Software", "Anwendungsfehler", "Treiberfehler", "Hardwarefehler" und "Windows-Fehler".
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