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Zugriffe auf Netzfreigaben protokollieren

Sie haben unter Windows 2000/XP eine Netzfreigabe für alle Kollegen eingerichtet und möchten wissen, wie intensiv diese genutzt wird und wer sich für welche Dateien interessiert. Denn wenn keiner die Freigabe nutzt, können Sie sie wieder entfernen. Falls aber alle intensiv darauf zugreifen oder das Netzwerk sogar regelrecht als Datengrab verwenden, dann müssen Sie eventuell Einschränkungen vornehmen oder einen leistungsfähigeren PC einsetzen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Zugriffe auf Netzfreigaben protokollieren können.

Anforderung:

Fortgeschrittener

Zeitaufwand:

Mittel

Problem:

Sie haben unter Windows 2000/XP eine Netzfreigabe für alle Kollegen eingerichtet und möchten wissen, wie intensiv diese genutzt wird und wer sich für welche Dateien interessiert. Denn wenn keiner die Freigabe nutzt, können Sie sie wieder entfernen. Falls aber alle intensiv darauf zugreifen oder das Netzwerk sogar regelrecht als Datengrab verwenden, dann müssen Sie eventuell Einschränkungen vornehmen oder einen leistungsfähigeren PC einsetzen.

Lösung:

Netwatch.EXE unter Windows 98 und ME sowie die Computerverwaltung unter 2000 und XP ("Freigegebene Ordner, Geöffnete Dateien“) zeigen aktuelle Netzzugriffe zwar übersichtlich an, protokollieren diese aber nicht mit. Diese grafischen Hilfsmittel eignen sich daher allenfalls für Anwender, die viel Zeit zum Beobachten der Zugriffe mitbringen.

Eine brauchbare Alternative bieten hier nur Windows 2000 und XP. Windows XP hat mit Openfiles.EXE und dem Befehl

openfiles /query

sogar ein Spezial-Tool für diese Aufgabe. Eine kaum bekannte Option des Kommandozeilenprogramms NET.EXE leistet praktisch das Gleiche:

net files

zeigt unter Windows 2000 und XP alle Ordner und Dateien an, die gerade von Netzteilnehmern genutzt werden. Man muss diesen Befehl nur einige Stunden oder Tage in einer Dauerschleife ausführen und die Informationen in eine Textdatei umleiten.

Genau das erledigt unser VB-Script :pcw-NetFiles.VBS . Es protokolliert alle zehn Sekunden (siehe "intervall=10“) die aktuellen Netzzugriffe in die Datei C:\pcwNetFiles.TXT. Die Dauer des Protokolls in Stunden bestimmen Sie beim Start des Scripts in einer Eingabebox. Redundante Informationen filtert das Script automatisch weitgehend aus.

Übrigens: Der Befehl "net files“ kennt auch noch eine Close-Funktion, was aber die Angabe der genauen Datei-ID voraussetzt. Die Datei-ID ist eine eindeutige Zeichenkette, die das Betriebssystem zur internen Verwaltung benutzt. Die IDs und User-Namen liefert Ihnen "net files“ oder unser Script. Ein Beispiel:

for /L %n in (500,1,550) do net files %n /close

Diese Zeile schließt die Dateien mit IDs zwischen 500 und 550.

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