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Zu viel P2P: Wird der Datentransfer künftig limitiert?

27.05.2003 | 10:52 Uhr |

Die Provider wollen auf die immer stärker wachsende Nutzung von P2P-Software (Kazaa, Morpheus & Co.) reagieren und ein Mittel gegen den zunehmenden Datentransfer finden. Eine der Überlegungen ist, den Datenstrom künftig zu limitieren.

Die Provider wollen auf die immer stärker wachsende Nutzung von P2P-Software (Kazaa, Morpheus & Co.) reagieren und ein Mittel gegen den zunehmenden Datentransfer finden. Eine der Überlegungen ist, den Datenstrom künftig zu limitieren.

Weil die Anwender vermehrt Tauschbörsen nutzen, haben die europäischen Internet Service Provider (ISP) laut einem Bericht des US-Nachrichtendienstes Cnet immer größere Bandbreiten- und Kostenprobleme. Schätzungen zufolge gehen 60 Prozent des gesamten Datenverkehrs auf den Download von Musik, Filmen und Software zurück.

Das Breitband-Internet verbreitet sich europaweit immer schneller und dadurch steigt auch die Anzahl der Anwender, die Internet-Tauschbörsen nutzen, um große Downloads durchzuführen. Dadurch wächst auch der Datentransfer und die ISP müssen mit immer höheren Kosten in Millionenhöhe rechnen. Experten kündigen bereits das Ende des "All you can eat"-Prinzips beim Breitband-Internet an.

Laut Schätzungen des britischen Unternehmens CacheLogic fallen bei den Providern in diesem Jahr Kosten in Höhe von 1,3 Milliarden US-Dollar an. 2004 soll sich diese Summe beinahe verdoppeln.

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