Zimbra, eine Tochter von Yahoo, ist die jüngste Lösung im Bunde und konnte in sehr kurzer Zeit beachtlichen Marktanteil (gemessen an verkauften Lizenzen für Postfächer) in den USA erobern.
Ähnlich wie Google wurde beim Design großer Wert auf die Benutzerfreundlichkeit gelegt. E-Mail, Adressbuch und Kalender verhalten sich im Browser wie eine Desktop-Anwendung. Neben dem obligatorischen Instant Messenger findet der Anwender außerdem die Funktion „Notizen“, die sich dank der Möglichkeit, diese mit mehreren Nutzern zu teilen, wie eine Wiki benutzen lassen. Die Dokumentverwaltung erlaubt das Hochladen, Erstellen und Bearbeiten von Texten, Tabellen und Präsentationen sowie die Einbindung in Dateisysteme mittels WebDAV.
Für den Offline-Zugriff bietet Zimbra den Desktop Client an, mit dem der Anwender auch dann an seine Daten gelangt, wenn er gerade keinen Zugang zum Internet hat. Dieser Offline-Zugriff synchronisiert sich periodisch mit dem Zimbra Server.
Zimbra wird hierzulande über Partner vertrieben. Die Kosten liegen je nach Umfang der Lösung (Speicherplatz, Funktionen) im Bereich von 3 bis 15 Euro pro Monat und Nutzer.
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