Ratgeber Datenschutz
Zehn Tipps zum Sofort-Schutz Ihrer Privatsphäre
Schaffen Sie sich online keine Feinde. Bemühen Sie sich in Foren, Newsgroups oder Blogs um einen sachlichen und freundlichen Ton. Halten Sie sich aus Flamewars (Onlinestreitereien) heraus.
Legen Sie sich für private Onlinetätigkeiten eine separate Identität zu, also einen Nickname (Pseudonym) und eine spezielle Mailadresse. Der Teil vor dem @-Zeichen darf keine Rückschlüsse auf Sie erlauben.
Verwenden Sie für jeden Onlinedienst ein anderes Passwort. Sollte eines davon einem Angreifer in die Hände fallen, ist nicht gleich Ihr ganzes Onlineleben dahin.
Geben Sie in Foren, auf Networking-Plattformen etc. nur preis, was jeder über Sie wissen darf. Und wenn jemand Sie ungefragt knipst, können Sie verlangen, dass er das Foto löscht. Er darf es ohne Ihre Einwilligung nirgends veröffentlichen.
Schützen Sie auch die Daten Ihrer Bekannten so gut wie möglich. Geben Sie deren Mailadressen, Handy-Nummern oder gar Fotos niemals ohne vorherige Einwilligung weiter.
Halten Sie Ihren PC frei von Schädlingen. Sonst besteht die Gefahr, dass Sie einem Angreifer unwissentlich alle Ihre Daten verraten.
Benutzen Sie entweder gar kein Funknetzwerk oder dichten Sie Ihres mit allen Mitteln ab. WPA2-Verschlüsselung ist Pflicht.
Glauben Sie nicht alles, was auf Webseiten oder in Mails steht. Prüfen Sie auch, ob Weblinks wirklich zu den gewünschten Anbietern führen.
Sogar namhafte Firmen sind nicht vor Fehlern gefeit. Grobe Datenpannen sind schon beim Jobportal Monster.com oder bei eBay vorgekommen. Beschränken Sie die An zahl Ihrer Onlinedienste auf ein Minimum und verraten Sie auch diesen nur die nötigsten Daten.
Machen Sie eigene verbale Onlineschnitzer möglichst schnell rückgängig oder kriechen Sie nötigenfalls beim Webseitenbetreiber zu Kreuze. In Newsgroups und Foren lassen sich eigene Beiträge selbst zurückziehen oder korrigieren.
In Newsgroups können Sie eigene missratene Postings widerrufen; dies lohnt sich auf jeden Fall

