7. YammerYammer ist Twitter für Arbeitsgruppen. Es sieht aus und verhält sich wie Twitter, konzentriert sich aber auf die Frage, woran man gerade arbeitet und nicht darauf, was gerade so los ist. Mittlerweile kennt Twitter jeder, das Konzept dahinter gehört für viele Menschen bereits zum Lebensgefühl. Diese Idee greift Yammer nun für den privaten bzw. geschäftlichen Bereich auf, was dem Mikro-Blogging einen ganz neuen Sinn geben könnte. Der Service ist in der Variante „Basic“ kostenfrei.
Die Redakteure von PCWorld etwa nutzen Yammer bereits jetzt als wichtigsten Kanal für die Kommunikation während des Tages – egal, ob man zu Hause, bei einer Veranstaltung oder im Büro ist. Dadurch kann man anderen mitteilen, woran man gerade arbeitet, technische Fragen diskutieren oder seinen Kollegen einfach nur schreiben, wie der Kaffee gerade schmeckt. An so etwas gewöhnt man sich sehr schnell und kann sich dann die Arbeit ohne einen solchen Dienst kaum noch vorstellen. Es verwundert nicht, wenn im Jahr 2010 noch viele andere Unternehmen Yammer für sich entdecken.
8. Wikitravel.orgWenn man an unbekannte Orte reist, wünschen sich viele genaue Informationen darüber, was sie erwartet – Überraschungen unerwünscht. Inspiriert von Wikipedia bietet
Wikitravel Unmengen von Informationen über Orte rund um den Globus - und gibt Empfehlungen für gute Websites zum Reiseziel und Tipps für den Aufenthalt vor Ort. Wikitravel beruht auf dem Nutzerprinzip: Alle Inhalte werden von Menschen geschrieben (und bearbeitet), die wirklich an diesem Ort waren und genau wissen, wovon sie reden.
Das Wiki-Konzept ist heute aus dem Internet nicht mehr wegzudenken. Beachtenswert ist, dass unrichtige oder unklare Informationen durch die Nutzer selbst bereinigt werden. Das funktioniert, weil der Mensch einfach gerne das verbessert, was er selbst besser weiß. Sicher findet man dabei auch viele Egoisten, die nur an sich selbst denken – weil dieser Mechanismus aber zu sauberen und informativen Web-Angeboten führt, ist der Wiki-Trend sicher noch nicht zu Ende.
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