Um die Windows-interne Reinigungstruppe mit nur einem Klick zu aktivieren, legen Sie einfach drei Verknüpfungen auf dem Desktop an, die zu den Dateien cleanmgr.exe (Datenträgerbereinigung), dfrg.msc (Defragmentierung) und diskmgmt.msc (HD-Managment) im Verzeichnis <Systemlaufwerk>\Windows\System32 führen. Per Drag & Drop integrieren Sie diese einfach in das Quickstart-Menü der Taskleiste. Das Quickstart-Menü richten Sie über einen Rechtsklick auf die Taskleiste und „Eigenschaften, Taskleiste, Schnellstartliste anzeigen" ein.
Festplattenoptimierung: Bordwerkzeuge reichen
Das ein oder andere Werkzeug für die Windows-Reinigung liefert Microsoft mit.Die Windows-eigenen Tools bieten bei weitem nicht den Funktionsumfang hochgezüchteter Spezialprogramme. Die Bordmittel sollten Sie deshalb aber trotzdem nicht vom System verbannen. Denn jedes zusätzliche Utility kostet Systemressourcen, auch wenn Sie nur einen Bruchteil der Funktionen nutzen. XP verfügt etwa über drei nützliche Aufräumhilfen unter „Zubehör, Systemprogramme".
Die Datenträgerbereinigung löscht temporäre Dateien, Protokolle und leert den Papierkorb. Über den Scheduler von Windows können Sie das regelmäßige Säubern zeitgesteuert ausführen. Für beschleunigte Zugriffe auf große Dateien ist eine Defragmentierung unerlässlich. Zwar sind externe Programme wie O&O Defrag und Diskeeper Pro wirkungsvoller als die Windows-eigene Routine, kosten aber auch rund 50 Euro.
Reinigungskolonne für Windows XP und Vista
eim regelmäßigen und vor allem gründlichen Windows-Hausputz sind drei Tools zu empfehlen:
Sweepi 5.4 ist ein Reinigungstool, das sich am einfachsten mit dem integrierten Bereinigungsassistenten bedienen lässt. Das Tool kümmert sich vor allem um die schnelle, vollständige sowie die benutzerdefinierte Löschung von Datenmüll. Vertrauliche Dateien entfernen Sie mit dem Slicer unwiederbringlich. Das Modul „Short Cutter" nimmt sich veralteter Verknüpfungen an. Um in voll gestopften Autostart-Sammlungen Ordnung zu schaffen, bietet sich der integrierte Boot-Manager an. Er zeigt, welche Programme sich beim Systemstart in den Speicher zwängen, und informiert über die Einträge auf Basis einer durch alle Sweepi-Nutzer aktualisierten Datenbank. Die neue Funktion Live-Update hält das Tool auf dem neuesten Stand.
HD Cleaner 3.1 putzt Datenmüll schnell von der Festplatte. Die Bedienung der Freeware ist einfach, da das Programm nützliche Aktionen vorschlägt und die Module Erklärungen zu den Optionen bieten. Der Funktionsumfang ist groß: Ein-Klick-Säuberung für die Festplatte, Aufräumen der Windows-Registry, Entfernen von Surf- und Anwenderspuren, Aufspüren und Löschen doppelter Dateien sowie Prüfung auf Festplattenfehler. Außerdem können Sie den Systemstart beschleunigen und Speicherfresser enttarnen.
Get Folder Size 1.4.12 ermittelt die größten Platzverschwender auf Festplatte. Das Tool zeigt den belegten Speicherplatz Ihrer Dateien auf Festplatten oder auch nur in einzelnen Verzeichnissen übersichtlich an. Sie können direkt über Get Foldersize einen Laufwerksbuchstaben oder ein einzelnes Verzeichnis auswählen und analysieren lassen. Wenn Sie mit dem Windows-Explorer arbeiten, dann haben Sie die Möglichkeit, über einen Rechtsklick auf einen Ordner Get Foldersize mit dem ausgewählten Ordner zu starten. Nach der Analyse wird die komplette Verzeichnisstruktur nach verwendetem Speicherplatz in einer Baumstruktur dargestellt. Zusätzlich wird Ihnen rechts die Liste aller Dateien des ausgewählten Verzeichnisses angezeigt.
Fotos ohne geheimen Zwischenspeicher
Damit Miniaturansichten von Digitalfotosim Explorer schneller angezeigt werden, speichert Windows so genannte Thumbnails in einer versteckten Datei. Das kostet Speicherplatz und stiftet Verwirrung. Um das automatische Erzeugen dieser Miniaturen zu verhindern, öffnen Sie das Menü „Extras, Ordneroptionen", wechseln auf die Registerkarte „Ansicht" und setzen den Haken vor der Option „Miniaturansichten nicht zwischenspeichern".
Um auf Ihrem Rechner das System auf einer, die Dokumente auf einer anderen Partition oder Festplatte zu speichern, bietet sich das Verschieben des Ordners „Eigene Dateien" an. Dazu klicken Sie im Windows-Explorer mit der rechten Maustaste auf das Verzeichnis und im Kontextmenü auf „Eigenschaften". Auf der Registerkarte „Ziel" tragen Sie unter Zielordner den neuen Speicherort für „Eigene Dateien" ein.
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