Profis können die Konfigurationsdatei xorg. conf ohne das Konfigurations-Tool editieren. Machen Sie sicherheitshalber vor jeder Veränderung mit "sudo cp /etc/X11/xorg.conf /etc/ X11/xorg.bak" ein Backup der Konfigurationsdatei.
Im Notfall spielen Sie es mit "sudo cp / etc/X11/xorg.bak /etc/X11/xorg.conf" wieder zurück. Starten Sie zum Bearbeiten den Editor mit root-Rechten, indem Sie "sudo gedit" (Ubuntu) oder "sudo kedit" (Kubuntu) tippen, und öffnen Sie damit die Datei /etc/X11/xorg.conf.
Um die maximale Bildschirmauflösung zu ändern, navigieren Sie zum Abschnitt "Section "Screen"". Dort sehen Sie mehrere Einträge, die mit der Zeichenkette "Sub-Section "Display"" beginnen. Der erste Wert "Depth" definiert die Farbtiefe von "1" bis "24".
Die jeweils darunter liegende Zeile beginnt mit "Mode" und legt die Auflösungen pro Farbtiefe fest der erste Wert ist der Standardwert. Steht dort zuerst "1024x768", dann startet die grafische Oberfläche mit diesem Wert. Um die nächst höhere Auflösung zu verwenden, tragen Sie die Zeichenkette "1280x1024" davor ein.
Wiederholen Sie den Vorgang bei allen dort vorhandenen Unterabschnitten. Um die Bildwiederholrate zu bestimmen, benötigen Sie die Werte sowohl für die horizontale als auch für die vertikale Wiederholrate Ihres Monitors. Diese tragen Sie dann wenn vorhanden im Abschnitt "Section "Monitor"" neben "Horiz-Sync" und ,,Vert-Refresh" ein.
Seien Sie mit diesen Werten äußerst vorsichtig, und verwenden Sie nur Werte, die der Monitorhersteller vorschlägt; falsche Werte können Ihren Monitor beschädigen. Läuft Ihr Monitor gegenwärtig flimmerfrei, sollten Sie die aktuellen Werte belassen.
Fehlt der Abschnitt, lassen Sie ihn weg. Sind Sie mit Ihren Einstellungen zufrieden, speichern Sie die Konfigurationsdatei, und melden Sie sich von der grafischen Oberfläche ab und wieder an.
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