Seit 1999 treten unaufhaltsam die so genannten Würmer in den Vordergrund. In den aktuellen Top-Listen zur Virenverbreitung besetzen sie etwa zwei Drittel der Plätze und sind für den Großteil der Infektionen verantwortlich. Bekannte Vertreter sind W32/Bugbear, W32/Klez, W32/Opaserv und W32/Hybris
Ein Wurm infiziert nicht wahllos Dateien oder Bootsektoren, sondern manipuliert das attackierte Betriebssystem gezielt an einer Stelle. Dann versucht der Wurm, auf andere PCs im Netzwerk zu gelangen oder sich per Mail zu verbreiten. Etliche Würmer nutzen auch Chat-Software wie Mirc und in letzter Zeit Peer-to- Peer-Tauschprogramme wie Kazaa, um sich zu verbreiten.
Für den Erfolg der Würmer sind vor allem Sicherheitslücken im Internet Explorer verantwortlich. Denn die Mailprogramme Outlook und Outlook Express verwenden den Internet Explorer zur Anzeige von HTML-formatierten Mails. Eine entsprechend präparierte Mail kann Programmcode ausführen, sobald sie von Outlook angezeigt wird. Mit anderen Worten: Der Wurm verbreitet sich automatisch, der Anwender muss nicht einmal mit einem Doppelklick dazu beigetragen haben.
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