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WLAN Bridge mit Linksys-Routern

Viele Geräte, wie beispielsweise Drucker oder Set-Top-Boxen, kommen inzwischen mit LAN-Anschluss. Oft kann man allerdings zum Standort des Geräts kein Kabel verlegen. Dann behilft man sich mit einer WLAN-Bridge. PC-Welt zeigt, wie es geht.

Vernetzung von Geräten ist inzwischen allgegenwärtig. Ob im kleinen Büro, im Home-Office oder zu Hause: Es ist einfach praktischer, wenn man direkt per Netzwerk mit Druckern, Set-Top-Boxen oder der Spielekonsole kommunizieren und so die Dienste mit mehreren Rechnern nutzen kann. Kein Wunder, dass diese Geräte verstärkt mit eingebautem LAN-Anschluss verkauft werden.

Nicht immer kann oder will man allerdings Kabel vom zentralen DSL-Router zu den Geräten verlegen. Die Verbindung per WLAN wäre in diesem Fall eine praktische Alternative, aber wie bringt man dem Gerät WLAN bei?

Zum einen kann man für gerade für Spielekonsolen einen so genannten WLAN-Dongle kaufen. Diese sind aber vergleichsweise teuer und bringen immer nur ein Gerät ins Netz. Als günstige Alternative stellt sich der Linksys-Router WRT54G mitsamt der Firmware von DD-WRT dar. Der schon seit einigen Jahren verfügbare DSL-Router mit eingebautem 4-Port-Switch ist für rund 40 Euro zu haben. Die neue Firmware ist kostenlos und ermöglicht es, den WRT54G als so genannte WLAN-Bridge zu betreiben.

Die grundlegende Vorgehensweise sieht so aus:

  • Auf dem WRT54G installiert man die aktuelle Version von DD-WRT und schaltet ihn dann in den Bridging-Modus.

  • Der Router verbindet sich per WLAN mit dem zentralen WLAN-fähigen DSL-Router, der auch die Internetverbindung verwaltet.

  • Das nicht WLAN-fähige Gerät wird an einen der LAN-Ports des WRT54G angeschlossen.

Diese Lösung eignet sich für Spielekonsolen, Netzwerkdrucker, Set-Top-Boxen oder auch einen älteren Rechner, dem man nicht unbedingt noch eine WLAN-Karte einbauen will. Der Vorteil in diesem Szenario ist ganz klar, dass das eigentliche Gerät nicht angefasst werden muss.

So ist es beispielsweise auch unerheblich, ob die alte Hardware aktuelle Verschlüsselungstechniken unterstützt. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass sich auch andere Projekte gibt, etwa OpenWRT oder Sveasoft . Die Software ist zu immer mehr Routern und Acces Points kompatibel, es muss nicht unbedingt Linksys sein.

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