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Ubuntu 8.10 konfigurieren

22.03.2009 | 09:00 Uhr |

Das neue Ubuntu zeigt sich ebenso einsteigerfreundlich wie seine Vorgänger und wurde noch weiter perfektioniert. Für alle wichtigen Konfigurationsschritte gibt es grafische Werkzeuge im Menü „System“. Für einige Tools müssen Sie Ihr Benutzerpasswort eingeben, um diese zu nutzen.

Nach Abschluss der Installation können Sie sofort loslegen, eine ausgewogene Software-Ausstattung ist bereits an Bord. Sie können im Internet surfen, Ihren Mail-Client einrichten, Texte oder Tabellen anlegen oder bearbeiten, sich mit kleinen Spielen die Zeit vertreiben und vieles mehr. Blättern Sie einfach mal durch das Menü „Anwendungen“. Wenn sie als Internet-Zugang einen Router mit DHCP-Server nutzen, sind Sie außerdem bereits online. In den folgenden Workshops zeigen wir Ihnen, wie Sie jetzt noch mit ein paar Handgriffen den Desktop anpassen, Software und Codecs nachinstallieren und die wichtigste Hardware konfigurieren.

Ubuntu übernimmt die Konfiguration der grafischen Oberfläche in der Regel automatisch. Möchten Sie die Bildschirmauflösung verändern, können Sie das bequem über ein grafisches Tool tun, das Sie über „System, Einstellungen, Bildschirmauflösung“ aufrufen. Wählen Sie die gewünschte Einstellung und Bildschirmfrequenz aus den Drop-down-Listen aus. Über die Schaltfläche „Bildschirme erkennen“ können Sie einen zweiten Monitor einrichten. Gefällt Ihnen der Ubuntu-Desktop in der Standard-Fassung nicht oder wollen Sie ein etwas individuelleres Outfit für Ihren Desktop, ist das noch lange kein Grund, ein anderes Linux-System zu wählen. Die Farbe aller Desktop-Elemente lässt sich ebenso einfach anpassen wie der Desktop-Hintergrund. Rufen Sie dazu im Panel-Menü „System, Einstellungen, Erscheinungsbild“ auf. Nun können Sie Hintergrund, Schriftarten oder die Symbolanzeige einzeln konfigurieren. Ist Ihnen das zu mühsam, wählen Sie im Register „Thema“ einfach ein fertiges Design aus. Auch den Bildschirm, der Sie zum Anmelden am Desktop auffordert, können Sie anpassen. Rufen Sie im Menü „System, Systemverwaltung, Anmeldefenster“ auf, und bestätigen Sie mit Ihrem Passwort. Im Register „Lokal“ können Sie nun einen anderen Hintergrund und eine individuelle Begrüßungsnachricht auswählen. Wenn Sie die Abfrage des Passworts in Ihrem Fall für überflüssig halten, können Sie den Anmeldebildschirm auch ganz deaktivieren. Setzen Sie dazu im Register „Sicherheit“ das Häkchen bei der Option „Automatische Anmeldung aktivieren“. Wenn Sie mit der Maus über die Optionen fahren, liefert ein passender Tooltipp genauere Infos.

Das Gnome-Panel können sie beliebig konfigurieren
Vergrößern Das Gnome-Panel können sie beliebig konfigurieren

Standardmäßig bringt das Gnome-Panel, also die Leiste am oberen Bildschirmrand neben den drei Menüs „Anwendungen“, „Orte“ und „System“, drei Schnellstartsymbole für Firefox, Evolution und die Hilfe mit. Auf der rechten Seite im Infobereich des Panels sind das Menü zum Abmelden und Herunterfahren, eine Uhrzeit- und Datumsanzeige, der Lautstärkeregler sowie das Symbol des Gnome Network Managers untergebracht. Per Rechtsklick auf das Panel können Sie es beliebig konfigurieren: Über „Eigenschaften“ definieren Sie Aussehen, Größe und Lage am Bildschirm. Über „Panel anlegen“ ergänzen Sie eine weitere Leiste, die Sie mit „Dieses Panel löschen“ wieder loswerden. Mit „Verschieben“ ändern Sie die Position eines Icons. Interessant ist vor allem „Zum Panel hinzufügen“: Damit ergänzen Sie Ihr Panel um weitere praktische Applets.

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