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Workshop Photodirector 6: Fotos einfach professionell bearbeiten

31.05.2016 | 10:00 Uhr |

Photo Director 6 Deluxe bietet viele mächtige Tools zur Bildbearbeitung. So klappen die ersten Schritte.

Cyberlink Photo Director 6 Deluxe ist ein funktionsreiches Tool, mit dem Sie Ihre JPG-, TIFF- sowie RAW-Fotos verschönern und mit Effekten versehen können. Doch nicht nur zum Bearbeiten von Bildern eignet sich die Software. Es lassen sich damit auch Alben erstellen, Aufnahmen mit Tags ergänzen und Gesichter definieren.

Wir stellen hier die wichtigsten Grundfunktionen vor und zeigen, wie Sie die häufigsten Bildfehler korrigieren. Außerdem machen wir Sie mit einigen Spezial-Features bekannt.

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Überblick: Grundfunktionen von Photo Director 6 Deluxe

Für die Bedienung der Software stehen Ihnen hauptsächlich drei Menüzeilen zur Verfügung: Die wichtigste ist die mittlere mit den Optionen „Bibliothek“, „Anpassung“, „Bearbeiten“, „Diashow“ und „Drucken“. Je nachdem, was Sie hier ausgewählt haben, bietet die darunterliegende Menüzeile unterschiedliche Schaltflächen. Wir befassen uns in diesem Workshop mit den Funktionen zur Bildbearbeitung, also den ersten drei Optionen.

Der Menüpunkt „Bibliothek“ enthält die Registerkarten „Projekt“ und „Metadaten“ mit grundsätzlichen Infos zum geöffneten Bild: Unter „Projekt“ können Sie ein Foto mit Tags versehen und neue Tags erstellen, in ein Album einsortieren und neue Alben erstellen sowie Gesichter definieren, die dann in weiteren Bildern wiedergefunden werden. Eine weitere Option ist die „Smarte Sammlung“. Sie enthält die Bewertungen Ihrer Bilder in Form von Sternen und gibt an, welche Bilder Sie importiert und geöffnet haben. Das Bewerten und Taggen der Bilder erfolgt im Ansichtsfenster.

Im Register „Metadaten“ sind die Exif-Daten eines Bildes aufgelistet, also Infos zum Kameramodell und den Belichtungsparametern. Außerdem sehen Sie hier nochmal alle Tags.

Unter dem Menüpunkt „Anpassung“ finden Sie verschiedene Bearbeitungswerkzeuge, die Sie entweder „manuell“ einsetzen können oder über „Vorgaben“ verwenden. Hier geht es in erster Linie darum, Bildparameter wie den Weißabgleich, den Tonwert, die Schärfe und die Farben zu justieren. Doch auch Bildrauschen, Randabdunkelung und andere Bildfehler lassen sich über diesen Menüpunkt korrigieren. Allerdings sind manche Unteroptionen erst aktiv, wenn Sie den jeweiligen Hauptregler mindestens auf „1“ setzen! Dazu später mehr.

Sind alle Änderungen, die die Belichtung eines Bildes beeinflussen, getroffen, können Sie im Bereich „Bearbeiten“ gröbere Eingriffe in die Bildgestaltung vornehmen. So lassen sich zur Porträtretusche Zähne, Augen, Haut und sogar der Körper optimieren. Objekte können entfernt werden, außerdem ist das Erstellen von Wasserzeichen möglich. Auch darauf gehen wir noch genauer ein.

Bilder importieren: Um Fotos zu laden, klicken Sie auf „Importieren“ und wählen einen Bilderordner oder einzelne Fotos aus. Auch das Übertragen direkt von einer angeschlossenen Kamera ist möglich.

Aktion rückgängig machen und Bild speichern: Haben Sie Änderungen vorgenommen, die Sie verwerfen möchten, steht Ihnen links unten die Schaltfläche „Zurücksetzen“ zur Verfügung. Möchten Sie das bearbeitete Bild speichern, können Sie das über „Datei, Speichern“. Wollen Sie stattdessen sicherheitshalber das Originalbild behalten und Ihre Änderungen in einer Kopie des Fotos abspeichern, wählen Sie „Datei, Speichern unter“.

Falsche Belichtung: Bildbereiche heller oder dunkler machen

Möchten Sie dunkle Bildbereiche in einem Foto aufhellen, können Sie dies über die integrierte HDR-Funktion oder eine Tonwertanpassung machen.
Vergrößern Möchten Sie dunkle Bildbereiche in einem Foto aufhellen, können Sie dies über die integrierte HDR-Funktion oder eine Tonwertanpassung machen.

Ist ein Bild unterbelichtet, reicht es nicht, einfach die Helligkeit hochzudrehen, um ein ansprechendes Ergebnis zu erhalten. Denn bei dieser Methode werden sämtliche Bildbereiche aufgehellt – auch die, die eigentlich hell genug wären. Die Kunst ist also, möglichst nur die dunklen Bildbereiche aufzuhellen und dabei möglichst viele Details freizulegen.

Hier bietet Photo Director 6 Deluxe unter „Anpassung, Manuell, Allgemeine Anpassung, HDR-Effekt“ einen Schieberegler „Schein, Stärke“. Bewegen Sie diesen nach rechts, werden dunkle Bildbereiche heller, die hellen bleiben jedoch unberührt. Eine Feinabstimmung ist mit den Unterpunkten „Radius“ und „Balance“ möglich, sofern Sie die „Stärke“ mindestens auf „1“ gesetzt haben (siehe zuvor).

Eine Alternative dazu finden Sie im Punkt „Allgemeine Anpassung, Tonwert, Tonwert“. Hier nehmen Sie über die Schieberegler „Dunkler“ und „Dunkelster“ Einfluss auf die dunklen Bildbereiche. Natürlich ist auch der umgekehrte Fall möglich: Ein Bild ist überbelichtet, manche Bildteile sind an der Grenze zum Ausbrennen. Auch hier hilft die Option „Tonwert“, jedoch dieses Mal die Schieberegler „Tonwert, Hellster“ und „Tonwert, Heller“. Mit ihnen können Sie die hellen Stellen abdunkeln.

Falsche Belichtung: Helligkeit und Kontrast anpassen

Um den Kontrast eines Bildes zu verstärken, verwenden Sie den gleichnamigen Regler im Untermenü „Tonwert“.
Vergrößern Um den Kontrast eines Bildes zu verstärken, verwenden Sie den gleichnamigen Regler im Untermenü „Tonwert“.

Neben der Helligkeit kann sich auch ein stärkerer Kontrast positiv auf ein Bild auswirken – vor allem, wenn das Bild etwas „verschleiert“ aussieht. Hierfür benötigen Sie wieder die Option „Anpassung, Manuell, Allgemeine Anpassung, Tonwert, Tonwert“, darin den Schieberegler „Kontrast“. Je weiter Sie ihn nach rechts bewegen, desto stärker wird der Kontrast. Ist Ihnen der Effekt nicht genug, können Sie das Bild auch über den Regler „Ton, Dynamik“ beeinflussen. Allerdings verstärkt dieser den Kontrast nur indirekt, indem er die Farben betont.

Übrigens: Mit dem Schieberegler „Belichtung“ machen Sie das komplette Bild heller oder dunkler. Hier sollten Sie jedoch sehr vorsichtig vorgehen, um ein „Absaufen“ von dunklen Bildbereichen beziehungsweise ein Ausbrennen der hellen Bildteile zu vermeiden.

Foto-Effekte mit Langzeitbelichtung

Weißabgleich versagt: Farbstich entfernen

Der Weißabgleich einer Kamera sorgt dafür, dass ein Bild unabhängig von der Lichtquelle seine natürliche Farbgebung beibehält. Denn: Jede Lichtquelle hat eine bestimmte Farbtemperatur, die sich unterschiedlich auf weiße Flächen im Bild auswirkt. Je geringer die Farbtemperatur ist, beispielsweise bei Kerzen- oder Glühbirnenlicht, desto rotstichiger wird ein Bild ohne korrekten Weißabgleich. Je höher die Farbtemperatur ist, etwa bei einem Neonstrahler oder bei bedecktem Himmel, desto blaustichiger wird das Bild.

Kann der Weißabgleich einen Farbstich nicht verhindern, müssen Sie dies manuell korrigieren. Im Photo Director 6 Deluxe steht dafür die Option „Anpassung, Manuell, Allgemeine Anpassung, Weißabgleich“ zur Verfügung. Hier können Sie im Dropdown-Menü die automatische Korrektur („Autom.“) wählen, die jedoch selten das gewünschte Ergebnis bringt.

Besser ist da die Pinsel-Schaltfläche links neben dem Dropdown-Menü. Über sie definieren Sie einen Punkt im Bild als grau, also als neutralen Ausgangspunkt, dessen Farbgebung dann die Basis für das komplette Bild bildet. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen, ist allerdings immer noch nicht perfekt.

Das beste Resultat erzielen Sie mit den Schiebereglern „Temperatur“ und „Tönung“. Über „Temperatur“ fügen Sie dem Bild mehr Blau (Regler nach links) oder Gelb (Regler nach rechts) zu, „Tönung“ verstärkt den Grünanteil (Regler nach links) beziehungsweise den Magentaanteil (Regler nach rechts).

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Bildrauschen: Grobkörnigkeit reduzieren

Die Rauschreduzierung hängt davon ab, welche Art von Rauschen Sie korrigieren möchten. Dazu bietet die Software Regler für Luminanz- und Farbrauschen.
Vergrößern Die Rauschreduzierung hängt davon ab, welche Art von Rauschen Sie korrigieren möchten. Dazu bietet die Software Regler für Luminanz- und Farbrauschen.

Als Bildrauschen bezeichnet man Pixelfehler, die vor allem in dunklen Bildbereichen auffallen. Photo Director 6 Deluxe bietet zur Rauschreduzierung unter „Anpassung, Manuell, Allgemeine Anpassung, Detail“ eine automatische Korrektur (Zauberstab-Symbol) sowie zwei Schieberegler – einen für Luminanzrauschen (auch Helligkeitsrauschen), einen für Farbrauschen (auch Chrominanzrauschen). Der Unterschied zwischen den beiden: Haben die Störpixel zwar die richtige Farbe, sind aber heller oder dunkler als die umliegenden Pixel, spricht man von Luminanzrauschen. Stimmt dagegen die Farbe der Störpixel nicht, nennt man dies Farbrauschen. Bevor Sie also Hand an das Bildrauschen in einem Bild legen, sollten Sie zuerst die Art des Rauschens definieren.

Neben den Haupt-Schiebereglern bei beiden Arten von Bildrauschen können Sie bei der „Luminanz“ zudem „Detail“ und „Textur“ anpassen, also noch eine Feinabstimmung vornehmen und dadurch die Folgen des Hauptreglers abschwächen. Analog dazu können Sie bei „Farbe“ ebenfalls über die Option „Detail“ noch Feintuning betreiben.

Falsch fokussiert: Details nachschärfen

Gleich eines vorneweg: Ein unscharfes Bild bekommen Sie mit keiner Bildbearbeitung der Welt scharf. Anders sieht es jedoch aus, wenn es sich bei dem Bild um eine Makroaufnahme handelt, bei der wenigstens ein kleiner Teil scharf ist. Dann können Sie diesen Teil durch Nachschärfen betonen und dem Bild ein etwas klareres Aussehen geben.

Die Funktion, die sich bei Photo Director 6 Deluxe dafür eignet, heißt „Schärfe“ und ist, wie schon die Rauschreduzierung, unter „Anpassung, Manuell, Allgemeine Anpassung, Detail“ zu finden. Hier stehen Ihnen drei Schieberegler zur Verfügung, wobei „Betrag“ als Hauptregler und „Radius“ sowie „Kartenmask.“ als Optionen zur Feinabstimmung dienen. Interessant ist dabei die Möglichkeit, sich die betroffenen Bereiche anzeigen zu lassen. Setzen Sie dazu den Haken in das gleichnamige Feld, und bewegen Sie anschließend den Regler „Radius“ und/oder „Kartenmask.“, um die korrekte Einstellung vornehmen zu können.

Hier kann auch die Lupe auf der linken Seite hilfreiche Dienste leisten, oder Sie nutzen die Vergrößerung im Hauptfenster. Dazu wählen Sie das Lupensymbol oben rechts aus und klicken sich mit der linken Maustaste durch die verschiedenen Vergrößerungsstufen. Mit der rechten Maustaste zoomen Sie wieder heraus. Den Bildausschnitt verschieben Sie per Drag & Drop im kleinen Vorschaufenster rechts unten.

Störende Elemente: Foto retuschieren

Mit der Option „Inhaltssensitives Löschen“ können Sie gezielt störende Bildbereiche aus Ihren Fotos retuschieren. Sie brauchen dafür allerdings etwas Geduld und eine ruhige Hand.
Vergrößern Mit der Option „Inhaltssensitives Löschen“ können Sie gezielt störende Bildbereiche aus Ihren Fotos retuschieren. Sie brauchen dafür allerdings etwas Geduld und eine ruhige Hand.

Sie kennen das Problem sicherlich: Man findet ein wunderschönes Motiv und hat die perfekte Position eingenommen. Doch genau in dem Moment, in dem man auslöst, läuft jemand ins Bild. Oder ein Graffiti verschandelt eine ansonsten malerische Mauer. Mit der Funktion „Inhaltssensitives Löschen“, das Sie unter „Bearbeiten, Objektentfernung“ finden, können Sie alles, was Sie an einem Foto stört, mit wenigen Klicks entfernen. Sie brauchen nur eine ruhige Hand und ein gutes Auge.

Vergrößern Sie zuerst mittels der bereits beschriebenen Lupe den zu bearbeitenden Bereich. Das Element, das Sie retuschieren möchten, sollte möglichst zentral zu sehen sein und etwa ein Drittel der Anzeigefläche einnehmen. Denn die gewählte Löschfunktion ist eigentlich ein elaborierter Kopierstempel, der den ausgewählten Bereich selbständig mit den umliegenden Bildinformationen überschreibt.

Ihnen stehen dabei zwei Pinseltypen zur Verfügung: Mit dem Pinsel für die „Manuelle Auswahl“ bewegen Sie die Maus frei, mit dem Pinsel zur „Linienzeichnung“ setzen Sie Auswahlpunkte, die dann automatisch mit Linien verbunden werden. Ein Doppelklick beendet die Auswahl. Die Pinselbreite passen Sie über einen Schieberegler an, außerdem können Sie Ihre Auswahl über eine Schaltfläche korrigieren (Pinsel mit Minuszeichen) beziehungsweise ihr einen weiteren Auswahlbereich hinzufügen (Pinsel mit Pluszeichen).

Sind alle Einstellungen getroffen, markieren Sie den zu retuschierenden Bereich und starten den Bearbeitungsvorgang mit der Schaltfläche „Anwenden“. Gefällt Ihnen das Ergebnis nicht, können Sie es mit dem „Löschen“-Button rückgängig machen. In der Regel sind jedoch mehrere Korrekturvorgänge nötig, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen. Sind Sie schließlich zufrieden, speichern Sie das Bild über „Speichern in“. Hier fertigt die Software immer eine Kopie, so dass das Original auf jeden Fall erhalten bleibt.

Eine etwas gröbere Methode zum Löschen von ungewollten Bildelementen stellt auch die „Smart-Ausbesserung“ dar, die Sie im gleichen Menü finden. Hier grenzen Sie mit dem Stifttool den betroffenen Bereich ein und schieben ihn anschließend im gleichen Bild auf einen Bereich, der stattdessen eingefügt werden soll.

Tipp: Die besten Apps für die Bildbearbeitung

Roter-Augen-Effekt: Pupillen einfärben

Die Rote-Augen-Korrektur von Photo Director 6 Deluxe bietet eine einfach zu bedienende und dabei effektive Methode, um rote Augen in Fotos zu entfernen.
Vergrößern Die Rote-Augen-Korrektur von Photo Director 6 Deluxe bietet eine einfach zu bedienende und dabei effektive Methode, um rote Augen in Fotos zu entfernen.

Der bekannte „Rote-Augen-Effekt“ entsteht vor allem bei wenig Licht. Dann öffnet sich die Pupille und erscheint durch das Blitzlicht einer Kamera, das sich an der stark durchbluteten Netzhaut spiegelt, rot gefärbt.

Um rote Augen in einem Foto zu entfernen, bietet Photo Director 6 Deluxe in der „Bereichsanpassung“ unter „Anpassung, Manuell“ die Rote-Augen-Korrektur, die mit einem dazu passenden Symbol gekennzeichnet ist. Die Anwendung ist denkbar einfach: Sie verwenden das vorgegebene Auswahlwerkzeug, das Sie durch Ziehen nach oben oder zur Seite in der Größe ändern können. Positionieren Sie das Werkzeug möglichst zentral in der roten Pupille, um sie dunkel zu färben. Anschließend können Sie die Größe nochmal mittels Schieberegler anpassen, ebenso die Intensität der Färbung („Abdunkeln“).

Extras: Spezialfunktionen zur Bildbearbeitung

Möchten Sie Personen in Ihren Fotos bearbeiten, hilft Ihnen dabei die Körperformänderung. Sie lässt sich für Gesichter, aber auch für Körper verwenden.
Vergrößern Möchten Sie Personen in Ihren Fotos bearbeiten, hilft Ihnen dabei die Körperformänderung. Sie lässt sich für Gesichter, aber auch für Körper verwenden.

Neben den Standardwerkzeugen zur Bildbearbeitung bietet Photo Director 6 Deluxe weitere interessante Funktionen, mit denen Sie Ihre Fotos verschönern. Hier eine Auswahl:

Körperformänderung: Mit diesem Tool, das Sie unter „Bearbeiten, Personenretusche“ finden, lassen sich vor allem Gesichter, aber auch komplette Körper bearbeiten. Sie haben hier die Auswahl zwischen drei Verzerrungswerkzeugen: Das Verkrümmen-Tool passt das Bild an Ihre Mausbewegung an. Damit können Sie beispielsweise sehr einfach Wangen verschmälern oder Waden verbreitern. Das Zusammenzieh-Tool verkleinert den markierten Bereich, indem der Bildteil nach und nach zur Mitte gezogen wird. Das Aufblasen-Tool funktioniert in die Gegenrichtung. Jedes Tool können Sie hinsichtlich Markierungsgröße und Stärke des Effekts anpassen. Außerdem lassen sich Bereiche im Bild schützen, und es gibt ein Wiederherstellungstool.

Gesichtertausch: Diese Funktion, die Sie unter „Bearbeiten, Fotozusammensetzung“ finden, löst ein großes Problem von Gruppenbildern. Sie sorgt dafür, dass möglichst jede abgebildete Person auf dem Foto lächelt und die Augen offen hat. Dazu sucht sie aus den vorhandenen Gruppenbildern die Gesichter heraus und bietet Ihnen bei jedem die Möglichkeit, das beste auszuwählen. Wichtigste Voraussetzung ist daher, dass Position und Haltung der Personen zwischen den Aufnahmen möglichst nicht verändert sind.

Sie können nicht nur die Positionierung, die Größe, den Schrifttyp und die Farbe eines Wasserzeichens anpassen. Auch der Text lässt sich frei gestalten und sogar um Infos zur verwendeten Kamera ergänzen.
Vergrößern Sie können nicht nur die Positionierung, die Größe, den Schrifttyp und die Farbe eines Wasserzeichens anpassen. Auch der Text lässt sich frei gestalten und sogar um Infos zur verwendeten Kamera ergänzen.

Wasserzeichen: Falls Sie Ihre Bilder im Internet veröffentlichen möchten, kann Sie ein Wasserzeichen vor unerlaubtem Bilderklau schützen. Um Ihre Fotos mit einem Wasserzeichen zu versehen, öffnen Sie das „Bearbeiten“- Menü, danach die Option „Rahmen und Wasserzeichen, Wasserzeichenerstellung“. Die Copyright-Infos lassen sich über die vierte Registerkarte gestalten, die übrigen Register dienen zum Einfügen von Rahmen, Text oder zusätzlichen Bildern. Sie können Ihren Urhebervermerk hinsichtlich Farbe, Rahmen, Schrift und Ausrichtung anpassen. Außerdem zeigen sie auf Wunsch auch Infos zur Kamera und zur Belichtung sowie das Datum an.

Photo Director 6 Deluxe bietet aber auch Vorlagen für Wasserzeichen, zu findet unter „Bearbeiten, Rahmen und Wasserzeichen“. Um sie zu verwenden, öffnen Sie Ihr Bild und klicken auf die gewünschte Vorlage, die daraufhin im Bild eingeblendet wird. Mit dem Bleistiftsymbol im Fenster der Vorlage lässt sich diese bearbeiten. Um den Text anzupassen, doppelklicken Sie in den umrahmten Teil im Bild.

Hintergrundentfernung: Unter „Bearbeiten, Extrahieren oder zusammenstellen“ finden Sie die Option „Hintergrundentfernung“. Wie mit einem Textmarker markieren Sie hier den Vordergrund, um ihn vom Hintergrund zu trennen. Die Markierergröße ist anpassbar, außerdem können Sie die Auswahl korrigieren. Möchten Sie Objekte entfernen, können Sie dafür das Smart-Lasso verwenden.

Video: So gelingen Fotos mit Blitzlicht optimal
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