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Wordpress: So laden Sie das CMS in der VM

13.11.2015 | 15:00 Uhr |

Die Wordpress-Installation ist dank der vorkonfigurierten Appliance unkompliziert. Dank seiner großen Verbreitung gibt es eine besonders aktive Community, die Erweiterungen bereit stellt.

Wordpress wird hauptsächlich als Weblog eingesetzt. Standardmäßig erscheinen Auszüge der zehn letzten Beiträge auf der Startseite, weitere sind über den Link „Ältere Beiträge“ oder chronologisch über „Archiv“ abrufbar. Ein Klick auf die Überschrift oder das Beitragsbild führt zur Volltextanzeige. Die letzten Artikelkommentare können auf der Startseite erscheinen oder nur unter den einzelnen Beiträgen. Über Plug-ins lässt sich der Funktionsumfang fast beliebig erweitern. Themes zur Gestaltung der Oberfläche sind ebenfalls schnell installiert. Darüber ist es auch möglich, Wordpress den Blog-Charakter zu nehmen und Websites im Magazinstil zu erstellen.

Fünf schnelle Tipps für Ihren Wordpress-Blog

Wordpress-VM einrichten

Zum Starten der Bitnami-Appliances benötigen Sie den Vmware Player beziehungsweise die Vmware Workstation . Entpacken Sie das Dateiarchiv auf Ihre Festplatte, etwa in das Verzeichnis „C:\ vmware\wordpress“. Wechseln Sie im Explorer in das Verzeichnis und doppelklicken Sie die Datei bitnami-wordpress-4.2.4-0-ubuntu- 14.04.vmx. Die VM wird im verknüpften Vmware-Programm geladen und kann gestartet werden. Gegebenenfalls passen Sie in den Einstellungen der virtuellen Maschine (VM) den verwendeten Arbeitsspeicher und die Netzwerkoptionen an. Ist die Wordpress-Appliance als virtuelle Maschine gestartet, wird eine IP-Adresse angezeigt. An einem PC in Ihrem lokalen Netzwerk öffnen Sie den Webbrowser und geben diese IP in der Adresszeile ein. Nun wird das CMS im Browser geöffnet. Über die Schaltfläche „Anmelden“ loggen Sie sich danach bei Wordpress ein. Der Benutzernamen ist „user“, das Passwort lautet „bitnami“.

Mit Wordpress arbeiten

Es erscheint das Dashboard mit einem Menü auf der linken Seite, über das Sie neue Beträge erstellen oder Wordpress konfigurieren. Über „Einstellungen -> Allgemein“ ändern Sie bei Bedarf etwa den Seitentitel des Blogs und den Untertitel sowie die E-Mail-Adresse für administrative Nachrichten.

Eine wichtige Option finden Sie unter „Einstellungen -> Permalinks“.

Hier legen Sie fest, wie die URLs Ihres Wordpress-Blogs aussehen sollen. Voreingestellt ist „/?p=123“. Besser ist es, hinter „Benutzerdefinierte Struktur“ zum Beispiel „/%category%/% postname %-%post_id“ einzutragen. Das ergibt dann die URL http://meine- domain.de/allge mein/beispielseite-123. Eine einmal festgelegte URL-Struktur sollten Sie danach nicht mehr ändern. Sonst führen die Suchmaschinen-Links ins Leere, was das Ranking verschlechtert.

Wordpress aktualisiert sich automatisch, wenn eine neue Version verfügbar ist. Plug-in-Updates zeigt es unter „Aktualisierungen“ an. Updates sollten Sie immer zeitnah durchführen, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Ein Klick auf „Plug-ins“ zeigt eine Liste mit den installierten Erweiterungen. Über „Plugins -> Installieren“ fügen Sie neue Plug-ins hinzu und erweitern die Wordpress-Funktionen. Für neue Themes gehen Sie auf „Design -> Themes“ und klicken auf „Installieren“ – „Populär“ oder „Vorgestellt“ helfen bei der Auswahl.

In Wordpress gibt es zwei Artikeltypen. Über „Beiträge -> Erstellen“ legen Sie Blog-Beträge an, während sich „Seiten -> Erstellen“ sich für das Impressum oder die Datenschutzerklärung eignet. Für neue Seiten wird automatisch ein Menüeintrag erzeugt. Der Wysiwyg-Editor ist leicht zu bedienen. Bilder lassen sich über „Dateien hinzufügen“ in den Beitrag einbauen und links und rechts im Text anordnen.

Tipp: Neben Wordpress finden Sie bei uns noch zahlreiche weitere virtuelle Systeme, beispielsweise Ubuntu , Linux Mint , Tails , Webconverger , Android , ReactOS sowie Bitnami Gallery , Horde , Owncloud und Joomla .

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