Security-Tools
Wohin fließen die Daten?
Kennwörter begleiten uns auf Schritt und Tritt. Beachten Sie bei der Passwortwahl folgende Regeln: Verwenden Sie für jeden Dienst ein anderes Kennwort und vermeiden Sie zu einfache Kennwörter wie 1234, Geburtsdaten oder Namen. Am besten mischen Sie Gross- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen. Damit Sie sich die vielen Kennwörter nicht merken müssen, sollten Sie eine Passwortverwaltung wie KeePass verwenden. Legen Sie darin alle Ihre Benutzernamen und Passwörter ab. So brauchen Sie sich fortan nur noch ein einziges Kennwort zu merken – jenes zum Öffnen der Passwortliste. Zudem sind alle Daten in KeePass verschlüsselt gespeichert. Die Software finden Sie sowohl als installierbare Version als auch als portable Software für den USB-Stick.
Zwei Werkzeuge dürfen wir hier nicht unerwähnt lassen, die wir kürzlich ausführlich vorgestellt haben. Beide kümmern sich darum, dass niemand ohne Ihre Zustimmung an Ihre Daten gelangt. Mit TrueCrypt erstellen Sie einen Datencontainer, der sich nur mittels Passworteingabe öffnen lässt. Wer Ihr Notebook klaut, wird sich an einem solchen Datenbunker die Zähne ausbeißen. Was ist, wenn Sie Ihren Computer verkaufen wollen? Sind Ihre Daten wirklich gelöscht oder könnte ein neugieriger Käufer Ihres alten Geräts alles wiederherstellen? Löschen Sie die Daten mittels Eraser. Damit gehen Sie auf Nummer sicher.
Nicht zuletzt sind Sie selbst die beste Sicherheits-Software. Keines der erwähnten Add-Ons und Programme kann Ihnen das Denken abnehmen. Außerdem raten wir ausdrücklich davon ab, ein System mit zu vielen Tools zu strapazieren.


